Korrektur zu OTS_20180607_OTS0078

Wien (OTS) Jedes Jahr zieht es im Mai/Juni ein paar tausend Unternehmer_Innen und Investor_Innen aus der ganzen Welt nach Österreich. Grund ist das „Pioneers Festival“, dass Wien für ein paar Tage in einen internationalen Tech-Hub verwandelt. Das passiert jedoch abseits der Politik: „Die Regierung sendet überwiegend negative Signale an Gründer_Innen und Investor_Innen im In- und Ausland“. Cox spricht hier etwa die Streichung der Lohnnebenkostenförderung sowie der Risikokapitalprämie an. „Wir brauchen Maßnahmen um vielversprechende Unternehmen im Inland zu halten oder aus dem Ausland anzuziehen. Vor allem müssen wir privates Kapital mobilisieren um innovative Unternehmen zu fördern.“ Eines der größten Probleme schnell wachsender Unternehmen ist, dass in Österreich schlicht zu wenig Kapital existiert, um höhere Finanzierungsrunden möglich zu machen. Maßnahmen wie man das ändern will, wurden von der Regierung noch keine vorgestellt. „Mit jedem Unternehmen, das ins Ausland abwandert, geht Wertschöpfung in Österreich verloren.“ Fraglich ist wie man langfristig unser Sozialsystem aufrechterhalten will, dass durch Arbeit finanziert wird, wenn wir zukunftsträchtige Unternehmen ins Ausland schicken. Nicht nur Cox kritisiert das derzeitige Vorgehen der Regierung, sondern auch Oliver Holle von Speedinvest und der Forschungsrat: Es sei zu wenig private Finanzierung durch Risikokapital oder Crowdfunding vorhanden. Alles große Barrieren für Innovation und Unternehmertum. 

Ergänzung/Korrektur:

Die Erwähnung von Oliver Holle, ohne vorangegangen Absprache, basiert nicht auf einer von ihm geäußerten Kritik, sondern auf seinen Vorschlägen im Trendingtopics-Interview: „Oliver Holle: Politisch finde ich es merkwürdig, dass Startups plötzlich böse sind“ (abrufbar unter:

https://www.trendingtopics.at/oliver-holle-sind-nicht-die-enthusiastischsten-krypto-investoren/)

Auszug: „Wo ich zustimme ist, dass wir keine weiteren Förderprogramme brauchen. Es braucht Anreize, um Eigenkapital in Startups zu bringen. Das wirkliche Kapital liegt in den Pensionsversicherungen, in den Stiftungen und letztlich in der öffentlichen Hand.“

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