Am 16. Mai ab 23.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Als Showstar hat sie Maßstäbe gesetzt, mit ihren Welthits Rekorde aufgestellt und als seriöse Filmschauspielerin den Oscar gewonnen: Cher steht für weibliche Selbstbestimmung, für größte Authentizität – trotz etlicher nie verleugneter chirurgischer Korrekturen – und für die Weigerung, sich anzupassen. Eigenschaften, die ihr zu einem Gutteil ihre Mutter Georgia Holt mitgegeben hat. Heute noch holt die Popikone, die am 20. Mai 2021 ihre 75. Geburtstag feiert, immer wieder deren Rat ein, wovon sie in ihren vielen Tweets berichtet. „Dear Mom, Love Cher“ ist die Hommage des Weltstars an eine ungewöhnliche Frau, die ihre Kinder allein großzog und noch im hohen Alter ein Comeback als Countrysängerin feierte – zu sehen im „dokFilm“ am 16. Mai um 23.05 Uhr in ORF 2. Anschließend, um 23.50 Uhr, steht der 1987 produzierte Komödienklassiker „Mondsüchtig“ mit Cher in ihrer Oscar-Rolle auf dem Programm.

Mehr zum Inhalt von „Dear Mom, Love Cher“:

Chers Familie war immer schon eine aufeinander eingeschworene Gemeinschaft starker Frauen – die Männer eher Randfiguren. Ihr Urgroßvater sprengte sich bei Gleisbauarbeiten versehentlich in die Luft, ihr Großvater war Gewalttäter und Alkoholiker. „Wir stammen aus einer Familie von White Trash“, sagt der als Cherilyn Sarkisian geborene Weltstar. Gemeint ist damit die unterprivilegierte, ungebildete Unterschicht der USA. Chers Mutter Georgia Holt wollte dem Milieu entkommen. Den Konventionen der Zeit entsprechend dachte sie, dazu einen Mann an ihrer Seite haben zu müssen. Sie heiratete. Oft. Sechs Ehen mit schnellem Ablaufdatum. Die Männer standen ihr eher im Weg. Sie nahm Schauspielunterricht und hatte einen Trumpf:
ihre Schönheit. Dann stand sie kurz vor dem Durchbruch, aber eine andere Blondine bekam die Rolle: Marilyn Monroe.

Wie war Georgia Holt als Mutter? Nicht perfekt, aber hingebungsvoll. Sie ließ ihre Töchter nicht merken, wie arm sie eigentlich waren. Und sittenstreng war Holt, bis 18 „hauptberufliche Jungfrau“. Mit 16 nahm ihre Tochter Cher Reißaus, zog angeblich mit einer Stewardess zusammen. Tatsächlich handelte es sich um Sonny Bono, Chers Gesangspartner und späterer Ehemann. Ihre unverwechselbare Stimme, den satten, kräftigen Alt hat Cher übrigens auch von ihrer Mutter. Als Countrysängerin machte Georgia Holt auch beinahe Karriere. Mit der Band von Elvis Presley spielte sie eine LP ein, die Veröffentlichung scheiterte an inakzeptablen Konditionen des Plattenbosses. „Dear Mom, Love Cher“ schildert, wie Cher die alten Tonbänder restaurieren ließ und das Werk doch noch in die Welt brachte. Einer der Höhepunkte des 2013 entstandenen Films von P. David Ebersole ist ein Duett von Mutter Georgia und Tochter Cher. Zu Wort kommen neben den beiden auch Chers Söhne Elijah Blue Allman und Chaz Bono sowie ihre Schwester Georganne.

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