Am 1. September um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) „Gute Nachrichten! Sie bekommen die Ausschüttung ihres Fonds – 10,5 Millionen Dollar.“ Das versprach ein Mail, das im Sommer des Vorjahres vermutlich an Hunderttausende weltweit geschickt wurde. Auch an einen 62-jährigen Mann in der Steiermark, Roman Garber. Er hatte regelmäßig bei Preisausschreiben aller Art mitgemacht und gehofft, dass er, der zwar brav gearbeitet, aber nie auch nur annähernd im Luxus leben konnte, jetzt einmal das große Los gezogen hätte. Als er auf das Mail antwortet, bekommt er tatsächlich ein wenig Taschengeld überwiesen, Flugtickets nach Afrika und Südamerika werden für ihn gebucht, Hotels bezahlt – damit er offshore die notwendigen Dokumente für den Erhalt des Millionengewinns unterschreiben kann. Sonst will man eigentlich nichts von ihm. Außer, dass er bei der Rückreise nach Europa ein Paket mitnimmt … Roman Garber ist offenbar in die Fänge eines international agierenden kriminellen Netzwerks geraten. Wenige Monate nach Erhalt des Mails befindet sich der bis zu dem Abenteuer, auf das er sich einlassen sollte, unbescholtene Österreicher in Kolumbien im Gefängnis: Ihm drohen 20 Jahre Haft und 640.000 Euro Geldstrafe.

Wie es dazu kommen konnte, erzählt Roman Garber am Donnerstag, dem 1. September 2022, um 21.05 Uhr in ORF 2 exklusiv in „Am Schauplatz Gericht“ – in einem Videointerview in Handschellen aus dem Gefängnis in Cartagena. Robert Berger und Sabine Zink haben diesen Kriminalfall akribisch recherchiert.

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