SLÖ fordert in einem Drei-Punkte-Programm mehr Chancen für die Jugend.

Wien (OTS) „Auch ohne PISA wissen die Lehrkräfte, dass das Leseverständnis mit jeder neuen Schülergeneration weiterhin abnimmt, sich Spracharmut breit macht und benachteiligte soziale Schichten die Verlierer unseres Bildungssystems sind. Das segregierende Schulsystem Österreichs und die Parallelgesellschaften in den Ballungsräumen sind die Ursachen für diesen Zustand“, hält Thomas Bulant, Vorsitzender des SLÖ, fest. „Die aktuelle Heuchelei jener politischen Kräfte, die zuerst Reformen blockieren und sich dann sorgengekrümmt produzieren, ist körperlich kaum mehr auszuhalten.“

Die sozialdemokratischen LehrerInnen sehen in drei Aufforderungen an uns alle mehr Chancen für die gesamte Jugend:
1. Beenden wir die Unmenschlichkeit Kinder mit 9 Jahren auszusortieren!
2. Ermöglichen wir allen Kindern eine kindgerechte ganztägige Lernorganisation in gratis Bildungseinrichtungen ab dem 4. Lebensjahr, um Startnachteile unter anderem im Spracherwerb auszugleichen!
3. Leisten wir uns den Chancenindex, damit die zukünftigen autonomen Schulen ausreichende Planungsspielräume für individuelle Fördermaßnahmen haben!

Rückfragen & Kontakt:

MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender des SLÖ
Löwelstraße 18
1010 Wien
T: 069919413999
M: thomas.bulant@apsfsg.at



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