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Um Unvorhersehbares anzunehmen, um Perspektiven zu erweitern, brauchen wir Künstlerinnen und Künstler.

Christophe Slagmuylder

Wien (OTS) Um Unvorhersehbares anzunehmen, um Perspektiven zu erweitern, brauchen wir Künstlerinnen und Künstler.

Diese Aussage von Intendant Christophe Slagmuylder beschreibt das Anliegen der Wiener Festwochen, dieser Zeit voller Unwägbarkeiten, Unsicherheit und (kultureller) Entbehrungen die Notwendigkeit künstlerischen Ausdrucks entgegen zu setzen.

Nach intensiven Planungsphasen und dem Immer-wieder-neu-Denken arbeiten wir derzeit an Szenarien, wie die Festwochen auch 2021 die Begegnung von Künstler*innen und Publikum ermöglichen können. Klar ist schon jetzt, dass die Festivaledition 2021 einer adaptierten Zeitlichkeit folgen wird. Wir haben eine vollständige Ausgabe vorbereitet, sind uns allerdings bewusst, dass diese Pläne adaptiert und ggf. entzerrt werden müssen, um die größtmögliche Umsetzbarkeit in künstlerischer, aber auch sicherheitsrelevanter Hinsicht zu gewährleisten. Sobald Gewissheit über die Öffnungsschritte für die Kultur herrscht, informieren wir zeitnah, welche künstlerischen Positionen wir in dieser besonderen Ausgabe präsentieren werden. Wir freuen uns schon jetzt auf neue kraftvolle Eigenproduktionen, Weltpremieren und internationale Arbeiten aus allen künstlerischen Bereichen, von Theater und Musik über Tanz bis zur bildenden Kunst.

Im Mai wird voraussichtlich nur sehr reduziert kulturelles Leben stattfinden können. Das traditionelle Eröffnungskonzert am Rathausplatz, heuer anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Wiener Festwochen, wird daher vom ORF am 14. Mai live im TV (auf ORF 2 und 3sat) übertragen. Mit dabei eine so vielfältige wie hochkarätige musikalische Mischung von Die Strottern und Herbert Pixner Projekt über Mira Lu Kovacs bis zu einem ganz besonderen Festzug der Ausnahmechoreografin Florentina Holzinger featuring Soap&Skin. Falls die Maßnahmen es erlauben, freuen wir uns darauf, auch Publikum vor Ort zu begrüßen.

Außerdem blicken wir mit Vorfreude auf die hoffentlich baldige Wiederöffnung der Museen und damit auf erste kulturelle Erlebnisse: am zweiten Maiwochenende starten wir mit unseren beiden Ausstellungsprojekten. Die in New York und Athen lebende Künstlerin und Choreografin Maria Hassabi entführt Strategien und Sprachen des Tanzes in die Räume der bildenden Kunst. Im Gemeinschaftsprojekt der Wiener Festwochen und der Secession Wien, Hassabis neuester Live-Installation HERE, sind die Besucher*innen von 14. Mai bis 20. Juni eingeladen während der Öffnungszeiten den Hauptraum der Secession mit sechs Tänzer*innen zu teilen. In der Kunsthalle Wien Museumsquartier initiieren von 15. Mai bis 26. September Arbeiten von über 35 Künstler*innen aus aller Welt, kuratiert von Miguel A. López, ein Gespräch über Macht, Selbstbestimmung und die Rückeroberung vielfältiger Lebensentwürfe. And if I devoted my life to one of its feathers?, die gemeinsame Ausstellung der Wiener Festwochen und der Kunsthalle Wien, reflektiert Logiken der Ausbeutung, den rasenden Rohstoffabbau und die Umweltzerstörung als koloniales Erbe.

Wir sehen uns!

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Festwochen GesmbH
Anne Zimmermann
Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
+43 1 58922 330
a.zimmermann@festwochen.at
www.festwochen.at

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