Hanno Settele stellt diese These in einer neuen Ausgabe des Formats auf den Prüfstand und besucht Betroffene, Genesene und Angehörige

Wien (OTS) Corona-relevante Informationen dominieren derzeit die Medien – von Durchbrüchen in der Impfstoffentwicklung über Maßnahmen des aktuellen Lockdowns bis hin zu Massentests hält das Virus die Welt weiter in Atem. In der neuproduzierten „Dok 1“-Ausgabe „Eh nur eine Grippe“ gibt Settele am Mittwoch, dem 25. November 2020, um 20.15 Uhr in ORF 1 jenen Menschen eine Stimme, die vom Coronavirus betroffen sind und beleuchtet insbesondere die Frage, ob der Vergleich von Covid-19 mit einer saisonalen Grippe standhält.

„Dok 1: Eh nur eine Grippe“
Was haben eine junge Turnusärztin, eine erfolgreiche Regisseurin, eine Familie mit zwei Kindern und ein pensionierter Universitätsprofessor gemeinsam? Wenn auch mit völlig unterschiedlichen Auswirkungen, ist ihr aller Leben von dem gleichen Virus auf den Kopf gestellt worden. Die Aussagen der Betroffenen reichen von „Mein Sohn hat nur zweimal gehustet und das war’s.“ über „Ich möchte einfach wieder Stufen steigen können.“ bis hin zu „Nach sechs Monaten rieche und schmecke ich noch immer fast nichts.“ und „Auf der Intensivstation war mir klar, dass es um alles geht.“. Worauf sich die Betroffenen aber alle einigen können: So eine Erkrankung haben sie noch nie erlebt.

Trotzdem verstummen jene Stimmen nicht, die Covid-19 verharmlosen und etwa mit der saisonal wiederkehrenden Grippe vergleichen. Eine Analogie, mit der Erkrankte und Angehörige nur sehr wenig anfangen können, bestimmen doch die Ausprägungen des Virus seit Monaten ihr Leben. Dabei stellen vor allem die Unberechenbarkeit der Erkrankung und die Unsicherheit über die gesundheitlichen und sozialen Folgen schwerwiegende Probleme dar. Dass das Virus mitten in der Gesellschaft angekommen ist, zeigen nicht nur tägliche Updates an Zahlen von Infizierten, Hospitalisierten und Verstorbenen. Mittlerweile kennen auch immer mehr Personen jemanden, der in Quarantäne, erkrankt oder gar daran verstorben ist. Settele spricht mit Betroffenen und stellt u.a. die Fragen: Wie übersteht man drei Monate auf der Intensivstation? Wie geht das Leben nach dem Tod eines Angehörigen weiter? Welche Rehabilitationsmöglichkeiten gibt es? Und wie finden Menschen nach diesen Erfahrungen zurück in ihren Alltag?

Mitten in den „Dok 1“-Dreharbeiten wurde in Österreich der zweite Lockdown ausgerufen. Obwohl Medizin und Wissenschaft in den letzten Monaten schon viel über das Coronavirus gelernt haben, gibt es immer noch etliche Unklarheiten, etwa: Wie kann unser Gesundheitssystem die zweite Welle bewältigen? Wie steht es um die Auslastung der Spitäler? Werden die Kapazitäten der Intensivstationen ausreichen? Diesen Fragen geht Hanno Settele in der zweiten Hälfte der Sendung nach, bevor er abschließend Einblick in innovative Möglichkeiten der Forschung gibt, die im Idealfall bald wieder ein Leben in „Normalität“ ermöglichen sollen.

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