„Doppelstaatsbürgerschaft für Österreich“ fordert rasche gesetzliche Maßnahmen, nachdem sich ÖVP-LH Thomas Stelzer für eine Doppelstaatsbürgerschaft ausgesprochen hat.

Austin, Texas/New York/Zürich/Stockholm/Paris (OTS) Österreich erlaubt die Doppelstaatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen, was für Auslandsösterreicherinnen und -österreicher beruflich wie privat Probleme und große Nachteile mit sich bringt. Für eine Verbesserung dieser Situation setzt sich seit knapp einem Jahr die Bürgerinitiative „Doppelstaatsbürgerschaft für Österreich“ intensiv ein. „Nach Aufklärungsarbeit und vielen Gesprächen mit allen Parteien freuen wir uns, dass wir bei politischen Entscheidungsträgern Problembewusstsein schaffen konnten“, nimmt Martin Wallner (Austin, Texas) vom Initiatorenteam auf die Aussagen des oberösterreichischen ÖVP-Landeshauptmanns Thomas Stelzer im Ö1 Mittagsjournal gestern, 19. Juni 2021, Bezug. Die Bürgerinitiative begrüßt ausdrücklich Stelzers Erkenntnis, dass es Handlungsbedarf gibt, was die Situation der Auslandsösterreicherinnen und -österreicher hinsichtlich der Doppelstaatsbürgerschaft betrifft. „Wir freuen uns, dass hochrangige Politiker sich dieses Problems nun öffentlich annehmen, sehen dies aber gleichzeitig als konkreten Arbeitsauftrag für die zuständigen Stellen an, hier rasch gesetzliche Änderungen in die Wege zu leiten“, so Mitinitiator Gabriel Foguel (New York).

Seit die Bürgerinitiative mit ihrer Webseite doppelstaatsbuerger.at und in den sozialen Medien digital vertreten ist, hat sie regen Zulauf erfahren. „Mittlerweile sind mehr als 2.200 Personen Mitglieder unserer Facebook-Gruppe“, freut sich Michaela Krempl (Zürich). In den vielfältigen persönlichen Lebensgeschichten, die an das Initiatorenteam herangetragen werden, sei vor allem eine Gemeinsamkeit zu erkennen: „ein Staatsbürgerschaftsgesetz, das den Lebensrealitäten von im Ausland lebenden Österreicherinnen und Österreichern einfach nicht mehr gerecht wird, das familiäre und individuelle Härtefälle begründet und aufgrund vager Beibehaltungskriterien oft zu Ungleichbehandlung führt.“. Wie Mitinitiator Stefan Fragner (Stockholm) ausführt, fordert die Bürgerinitiative deshalb „eine Modernisierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes, welche die Möglichkeit der Doppelstaatsbürgerschaft auf möglichst breite und transparente Beine stellt“.

Die Bürgerinitiative „Doppelstaatsbürgerschaft für Österreich“ steht mit ihren Forderungen nicht alleine da. In Expertenkreisen herrscht breiter Konsens über den Reformbedarf, den auch der Auslandsösterreicher Weltbund sieht. Denn Österreich ist eines der letzten Länder Europas, in denen Doppelstaatsbürgerschaften so restriktiv gehandhabt werden. „Umso größer ist die Notwendigkeit, rasche Schritte für eine Verbesserung der Situation von Auslandösterreicherinnen und -österreichern zu setzen“, schließt Mitinitiator Andreas Eisl (Paris).

Gegründet von Auslandsösterreicherinnen und -österreichern, setzt sich die überparteiliche Bürgerinitiative „Doppelstaatsbürgerschaft für Österreich“ für zeitgemäße Anpassungen der österreichischen Staatsbürgerschaftsgesetzgebung ein. Auf ihrer Website und Social-Media-Plattformen stellt die Initiative gezielt Informationen bereit, hält regelmäßig Videokonferenzen zum Thema mit namhaften Expertinnen und Experten ab und bringt über einen Newsletter aktuelle Nachrichten in Umlauf.

Initiatoren: Martin Wallner (Austin, Texas), Gabriel Foguel (New York), Michaela Krempl (Zürich), Stefan Fragner (Stockholm) und Andreas Eisl (Paris)

Website/Newsletter: www.doppelstaatsbuerger.at

Facebook: www.facebook.com/doppelstaatsbuerger

Rückfragen & Kontakt:

Martin Wallner
Tel: +43 677 63980779
WhatsApp: +1 559 369 3352
E-Mail: martin@doppelstaatsbuerger.at



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