Wien (OTS/SK) „Da Spielsucht ein gesundheitliches Problem ist, sollte die Beratungsstelle im Gesundheits- und nicht, wie derzeit, im Finanzministerium angesiedelt sein“, so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Markus Vogl im Rahmen der von den NEOS beantragten Dringlichen Debatte zum Spielerschutz am Mittwoch im Nationalrat. 42 Prozent der österreichischen Bevölkerung spielt regelmäßig und immerhin über 60.000 Menschen in Österreich sind spielsüchtig. „Gerade das Online-Spiel hat neben Sportwetten hohes Suchtpotential“, so Vogl. Die Vorschläge im Dringlichen Antrag wie etwa eine Verkürzung der Automatenlaufdauer, eine längere Abkühldauer sowie eine Verlustbegrenzung, erachtet Vogl als sehr sinnvoll: „Das wird von der SPÖ unterstützt.“ ****

Aufgrund der nahen Grenzen zu Ungarn oder Tschechien haben Spielsüchtige viele Chancen, die Regelungen, die es gibt, zu umgehen. „Hier braucht es Antworten“, fordert Vogl. Und Spielsüchtige haben ein höheres Potential, straffällig zu werden. Personen im Strafvollzug haben wiederum ein deutlich erhöhtes Potential zur Spielsucht. „Wir wissen, dass das Personal in den Justizvollzugsanstalten nicht in der Lage ist, die nötige Beratung und Betreuung dafür anzubieten. Dazu braucht es mehr Ressourcen, um das Problem in Griff zu bekommen“, so Vogl. (Schluss) sc/sl

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