Wetteifern von ÖVP und FPÖ um Rechtspopulisten Orban ist beschämend – Kurz muss Schutzfunktion für Orban endlich aufgeben

Wien (OTS/SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda kritisiert das „unwürdige Gerangel von ÖVP-Chef Kurz, ÖVP-EU-Spitzenkandidat Karas und FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky um die Gunst von Orban“. „Mit jedem Tag wird deutlicher, dass Ungarns rechtspopulistischer Regierungschef Orban eine Gefahr für Demokratie, Rechtsstaat und Grundrechte ist. Und mit jedem Tag fordern mehr EVP-Mitgliedsparteien den Ausschluss der Orban-Partei aus der Europäischen Volkspartei. Doch zwischen ÖVP-Kurz, seinem EU-Kandidaten Karas und FPÖ-Vilimsky ist ein Wettstreit darum entbrannt, wer der größere Fan von Orban ist“, sagte Drozda heute, Dienstag. ****

„Aktuell sind schon 12 EVP-Mitgliedsparteien für den Rauswurf der Orban-Partei, doch Kurz und Karas machen Orban weiter die Mauer und sind gegen den Ausschluss der Fidesz-Partei. Gleichzeitig schwellen die blauen Lockgesänge von FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky immer mehr an, der Orban mit – wie er sagt – ‚offenen Armen‘ in der europafeindlichen Rechtsaußenfraktion ENF empfangen will“. Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer, der sich als Hegelianer outet, steht fest: „Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat. Kurz und Karas sind an diesem einfachen und klaren Satz zu messen. Das Wetteifern von ÖVP und FPÖ um Orban ist beschämend. Für Orbans antidemokratischen und antieuropäischen Kurs darf in einer konservativen Partei kein Platz sein“, betonte Drozda, der Karas dazu aufruft, sein Stimmverhalten bei der Abstimmung über den Fidesz-Ausschluss an seine Lippenbekenntnisse anzupassen. (Schluss) mb/ls

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