Am 15. Jänner um 20.15 Uhr in ORF 2.

Wien (OTS) Tiger, Schimpansen, Löwen, afrikanische Wildhunde und Pinguine – sie alle stehen im Mittelpunkt der neuen BBC-Reihe „Dynasties – Der Clan der Tiere“, die seit 8. Jänner 2019 jeweils Dienstag um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2 steht. So unterschiedlich ihre Lebensbedingungen auch sein mögen, so haben sie doch alle ein gemeinsames Ziel: das Überleben ihrer Familien zu sichern.

Die zweite, von Will Lawson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) gestaltete Folge des faszinierenden Fünfteilers nimmt am Dienstag, dem 15. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 das lebensfeindliche Habitat der Kaiserpinguine in der Antarktis unter die Lupe. Bei klirrender Kälte und beißenden Winden müssen sich Männchen und Weibchen annähern, sich paaren, das Ei erfolgreich ausbrüten und in weiterer Folge alles daransetzen, den Nachwuchs weiter durchzubringen. Nur durch elterliche Zusammenarbeit können die Küken die rauen Bedingungen überstehen.

Atka-Bucht, Antarktis: Hier treffen jedes Jahr im Herbst Tausende Kaiserpinguine zusammen, um sich zu paaren. Jeder einzelne der flugunfähigen Seevögel will den perfekten Partner finden. Denn die Tiere gehen zur Aufzucht ihres Nachwuchses ein außergewöhnliches Bündnis ein. Gemeinsam sorgen sie sich zuerst um das wertvolle Ei, um danach – wieder zu zweit – die Versorgung ihres Kükens zu übernehmen. Nachdem das Kaiserpinguin-Weibchen ein Ei gelegt hat, übergibt es dieses dem angehenden Vater, der es in seiner Bauchtasche wärmt. Allein die Übergabe ist eine riesige Herausforderung. Denn wenn das Ei zu lange auf dem kalten Untergrund liegt, friert es ein, und das Küken hat keine Überlebenschance mehr.

Ist das Küken geschlüpft, müssen die Elterntiere abwechselnd Nahrung heranschaffen. Bevor das Eis in der Atka-Bucht im nächsten Frühjahr wieder schmilzt, bietet es zwar einen soliden Untergrund für die Aufzucht. Aber Futter gibt es hier nicht. Und so müssen sich die Pinguine abwechselnd ans offene Meer begeben, in diesem Fall ist es nicht weniger als 20 Kilometer weit entfernt. Nur so können sie das Küken und sich selbst versorgen. Erschwert wird die Situation noch durch die klirrende Kälte und die eisigen Schneestürme. An manchen Tagen kann die Temperatur auf minus 60 Grad Celsius sinken. Abhilfe schafft auch in diesem Fall – Teamwork. Gemeinsam schaffen es die Pinguine, diese Kälte zu überstehen. Sie schmiegen sich inmitten der Pinguinkolonie eng aneinander, im innersten Kreis kann die Temperatur so schon auf 37 Grad plus steigen. Sobald das Küken größer ist, gehen beide Elterntiere auf Nahrungssuche. Dann muss sich das Kleine mit gleichaltrigen Artgenossen verbünden und ähnliche Strategien anwenden wie die erwachsenen Pinguine. Nur so ist der Fortbestand der Pinguinkolonie gesichert ist. Es ist ein schier nie endender Kampf mit den Naturgewalten.

Wie nie zuvor in diesem Umfang ermöglicht die neue BBC-Reihe „Dynasties – Der Clan der Tiere“ Einblick in den sozialen Alltag einer Kaiserpinguin-Kolonie. Im Fokus der Dreharbeiten lag das Zusammenarbeiten der beiden Elterntiere – ein berührendes Porträt einer tierischen Kleinfamilie, die nur gemeinsam den Fortbestand sichern kann.

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