Grüne gehen bei Parität mit gutem Beispiel voran

Wien/Salzburg (OTS) Seit 100 Jahren können Frauen in Österreich wählen, weltweit sind nur knapp 25% aller Abgeordneten weiblich, in Österreich magere 37%. Die Grünen fordern zum Weltftauentag Lösungen für bestehende Hindernisse in der Gleichstellungspolitik:

Ewa Dziedzic, Bundesrätin und Sprecherin der Grünen Frauen Österreich, betont: „100 Jahre sind Frauen im österreichischen Parlament vertreten. Trotzdem sind nach wie vor unter 40% aller Abgeordneten im Nationalrat wie auch im Bundesrat weiblich. Wir Grüne haben eine 50% Frauenquote bei allen Wahllisten umgesetzt. Statt echte Lösungen zu präsentieren, werden Quoten von der Regierung diffamiert, Frauen in Teilzeit abgedrängt und auf ihre Funktion als Frau und Mutter reduziert. Das alles unter dem Deckmantel einer angeblichen Wahlfreiheit ist nicht nur absurd, sondern höchst gefährlich.“

Martina Berthold, Spitzenkandidatin für die BürgermeisterInnenwahl in Salzburg, sagt: “Kein anderes Bundesland hat so wenige Bürgermeisterinnen wie Salzburg. Die Stadt Salzburg hatte überhaupt noch nie eine Bürgermeisterin in ihrer Stadtgeschichte. Für mich einer der Gründe zu sagen: „Zeit wird’s” und zu kandidieren. Ich will ein Salzburg, in dem Frauen mehr mitbestimmen, Frauenarmut reduziert wird und Gewaltschutz höchste Priorität bekommt.“

Monika Vana, Frauensprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion im Europaparlament, betont: „In gut zwei Monaten wählen wir ein neues Europaparlament. Das ist ein entscheidender Moment für alle Frauen in der Europäischen Union. Die Zeichen in vielen Ländern stehen auf Backlash. Die Grünen sind die einzige Fraktion, die dem entschieden entgegentritt. Im Europaparlament sind gerade 37% der Abgeordneten Frauen und damit deutlich unterrepräsentiert. Das muss sich ändern. Wir brauchen Quoten, damit Frauen in der Politik aber auch in Unternehmen mitentscheiden können. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen die „Women on Boards“ Richtlinie für eine Frauenquote in Aufsichtsräten endlich umsetzen und den Kampf gegen den Neoliberalismus entschieden führen.“

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Mag. Dominik Krejsa, MA
Pressesprecher Dr. Monika Vana, MEP
dominik.krejsa@gruene.at



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