Wien (OTS) Mit 22. März 2021 können alle privat krankenversicherten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte eine E-Card beantragen. Am Mittwoch, den 17. März 2021 wurde der entsprechende Vertrag vom Österreichischen Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) und der Sozialversicherung unterzeichnet. Die Umsetzung und Ausstellung der E-Card für die Anwälte übernimmt die SVS, die Sozialversicherung der Selbständigen. „Die E-Card ist der Schlüssel zum elektronischen Gesundheitswesen. Die Nutzung der digitalen Kanäle ist ein Gebot der Stunde, denn die Digitalisierung ist die Basis für ein modernes Gesundheitssystem. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass sich nun die Rechtsanwälte, die von der gesetzlichen Krankenversicherung herausoptiert sind, für die E-Card entschieden haben“, betont Peter Lehner, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger und Obmann der SVS. „Die Anbindung an elektronische Gesundheitsleistungen wie ELGA oder den e-Impfpass ist ganz wesentlich für eine umfassende Gesundheitsversorgung. Mit der E-Card stellen wir dies nun auch für die Anwaltschaft nachhaltig sicher. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die zur Realisierung dieses Angebots beigetragen haben“, sagt ÖRAK-Präsident Dr. Rupert Wolff.

Die E-Card-Anmeldung ist für die Versicherten kostenlos und erfolgt ausschließlich online. „Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können sowohl für sich als auch für ihre Angehörigen die E-Card beantragen. Dies hat keine Auswirkungen auf den bestehenden Krankenversicherungsschutz. Dieser wird wie bislang weitergeführt“, erläutert Wolff. „Die Corona-Krise hat die konsequente Digitalisierungsstrategie der Sozialversicherung bestätigt und eindrucksvoll die Vorteile und Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt. Diese Tools helfen uns beim Kampf gegen die Pandemie“, so Lehner abschließend.

Über die SVS, die Sozialversicherung der Selbständigen
Ein gesundes Land braucht gesunde Selbständige – und jemanden, der sich ihrer sozialen Absicherung verschrieben hat: Das ist die SVS. Eine 1,2 Mio. große Versichertengemeinschaft, die unter dem Motto „Gemeinsam gesünder“ von der Geburt bis ins hohe Alter füreinander da ist. Die SVS umfasst als Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sämtliche Sparten und ist als bundesweiter, berufsständischer Träger organisiert. Neun eigene Gesundheitseinrichtungen mit über 1.000 Betten, 8.000 Vertragsärzte, 3.000 Zahnärzte sowie weitere 9.000 Vertragspartner, wie beispielsweise Physiotherapeuten und Logopäden, stehen den Versicherten in ganz Österreich zur Verfügung. Die SVS ist mit Beratertagen flächendeckend in 190 Gemeinden vor Ort vertreten. Das Gebarungsvolumen beträgt 9,5 Milliarden Euro. Obmann ist Peter Lehner, Generaldirektor ist Dipl.-Ing. Dr. Hans Aubauer.
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