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  • Auftragsbestand (+15 %) einmal mehr auf Rekordniveau: Marke von € 18 Mrd. deutlich überschritten
  • EBITDA (+33 %), EBIT bei € 20,03 Mio. und damit bereits zur Jahresmitte im positiven Bereich

Halbjahresergebnis

Wien – Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE hat heute, Freitag, Zahlen für das erste Halbjahr 2018 berichtet. Diese waren von einem Rekordauftragsbestand, einer Leistungssteigerung und einem Ergebnis geprägt, das unüblich bereits zur Jahresmitte im positiven Bereich liegt.

Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE: “Mit einem Auftragsbestand von weit über EUR 18 Mrd. können wir nach dem ersten Halbjahr 2018 einen weiteren Rekord melden, nachdem wir von einem historisches Hoch bei EUR 16,6 Mrd. Ende des Geschäftsjahrs 2017 berichtet hatten und die Marke von EUR 17 Mrd. im ersten Quartal 2018 überschritten worden war. Unverändert richten wir unser Augenmerk darauf, diesen dynamisch wachsenden Bestand sorgfältig und verlässlich abzuarbeiten. Der seit einiger Zeit hohe Auftragsbestand wirkt sich nach den ersten sechs Monaten 2018 bereits auf die Leistung aus: Sie liegt um 10 % über jener des Vergleichszeitraums des Vorjahrs. Wir passen daher die Leistungsprognose für das Gesamtjahr an und gehen davon aus, zumindest EUR 15 Mrd. Leistung zu erbringen. Bisher hatten wir mit einem Anstieg auf ‘etwa EUR 15 Mrd.’ gerechnet. Die Erwartung für die EBIT-Marge von mindestens 3 % bleibt aufrecht.”

Leistung und Umsatz

Die STRABAG SE erbrachte im ersten Halbjahr 2018 eine Leistung in Höhe von EUR 6.875,39 Mio. Diese Aufwärtsbewegung um 10 % ist insbesondere durch den deutschen Hoch- und Ingenieurbau sowie durch die Märkte Österreich und Polen getrieben. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 12 %.

Auftragsbestand

Nachdem der Auftragsbestand zum 31.3.2018 erstmals in der Konzerngeschichte die Marke von EUR 17 Mrd. überschritten hatte, wurde per 30.6.2018 ein neues Rekordhoch von EUR 18,9 Mrd. erreicht. Dies entspricht einer Zunahme um 15 % gegenüber dem selben Zeitpunkt des Vorjahrs. Ausschlaggebend waren einmal mehr zahlreiche Großaufträge in den größten Märkten des Konzerns, allen voran in Ungarn, Deutschland und Polen. Kennzeichnend im zweiten Quartal 2018 war die Auftragserweiterung beim Tunnelbauprojekt Alto Maipo in Chile mit einem Volumen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Ertragslage

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 um 33 % auf EUR 200,38 Mio. Die Abschreibungen zeigten sich um 2 % niedriger, sodass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei EUR 20,03 Mio. und damit nicht mehr – wie nach dem ersten Halbjahr gewohnt – noch im negativen Bereich zu liegen kam. Auch das zweite Quartal zeigte Zunahmen beim EBITDA (24 %) und beim EBIT (44 %).

Das Zinsergebnis belief sich auf EUR -7,44 Mio. In den ersten sechs Monaten des Vorjahrs hatte es infolge von negativen internen Wechselkursdifferenzen noch EUR -28,74 Mio. betragen. Auch beim Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel diesmal kein saisonal üblicher Verlust an: Es lag bei EUR 12,59 Mio. nach EUR -61,33 Mio. im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Die Ertragsteuern bewegten sich damit bei EUR -9,72 Mio. ins negative Terrain. Es blieb ein Ergebnis nach Steuern von EUR 2,87 Mio.

Auf die Fremdanteilseigner entfiel ein Ergebnis von EUR 3,43 Mio. Im Vorjahr hatten sie noch einen Verlust von EUR -1,15 Mio. getragen. Insgesamt wurde ein Konzernergebnis von EUR -0,56 Mio. erzielt verglichen mit EUR -52,79 Mio. in demselben Zeitraum des Vorjahrs. Bei 102.600.000 ausstehenden Aktien gleicht dies einem Ergebnis je Aktie von EUR -0,01 (6M/2017: EUR -0,51).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum 31.12.2017 wieder auf unter EUR 11 Mrd. und kam bei EUR 10.792,78 Mio. zu liegen. Prägend war die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die insbesondere durch die aus der Erstanwendung des IFRS 15 erforderliche Umgliederung von Immobilienprojektentwicklungen bedingt war. Saisonal üblich verringerten sich die liquiden Mittel. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten sanken aufgrund der innerhalb eines Jahres vorgesehenen Rückführung einer Anleihe.

Trotz des typischen Winterverlusts blieb die Eigenkapitalquote auf einem hohen Wert von 30 %; zum Jahresende 2017 hatte sie rund 31 % betragen. Die Netto-Cash-Position sank, wie saisonal üblich, von EUR 1.335,04 Mio. per Jahresende 2017 auf EUR 711,71 Mio. (30.6.2017: EUR 95,27 Mio.).

Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit verbesserte sich angesichts des höheren Cashflows aus dem Ergebnis und eines mit dem Vorjahr vergleichbaren Working Capital-Aufbaus um 27 % auf EUR -147,30 Mio. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war u. a. wegen höherer Investitionen in Sachanlagen bei EUR -276,95 Mio. um 91 % stärker negativ. Die Tilgung einer Anleihe, die Übernahme der Minderheitsanteile an der vormals in Deutschland börsenotierten Tochtergesellschaft STRABAG AG, Deutschland, sowie die Dividendenausschüttung, die im Vorjahr erst im dritten Quartal vollzogen worden war, prägten den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit, der nach EUR -18,83 Mio. im ersten Halbjahr des Vorjahrs nun einen Wert von EUR -362,85 Mio. aufwies.

Mitarbeiteranzahl
Die Mitarbeiteranzahl nahm um 2 % auf 73.394 Personen zu. Zuwächse waren angesichts der dort höheren Leistung bzw. des Auftragsbestands besonders in der Region Americas sowie in Polen, Österreich und Ungarn zu verzeichnen.

Ende der Mitteilung euro adhoc

Anhänge zur Meldung:
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http://resources.euroadhoc.com/documents/2246/5/10203218/0/STRABAG_SE_Pressemitteilung_6M2018_Aug2018_d.pdf

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