Kritik am Nichtstun der Regierung im Kampf gegen krebserregendes Umweltgift

Wien (OTS/SK) SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried und Landwirtschaftssprecherin Cornelia Ecker üben heute heftige Kritik am „Nichtstun der Regierung“ im Kampf gegen das höchstwahrscheinlich krebserregende Umweltgift Glyphosat. Im Landwirtschaftsausschuss am Dienstag hat die SPÖ einen Antrag eingebracht, der vorsehen würde, dass Förderungen aus dem Umweltprogramm des Landwirtschaftsministeriums für die Verwendung von Glyphosat beendet werden. „Wir wollen, dass Glyphosat nicht mehr mit Steuergeld gefördert wird. Die ÖVP hat das wie erwartet verhindert; dass die Grünen das aber auch blockiert haben, ist mehr als enttäuschend“, so Ecker. Leichtfried: „Damit wird der Wunsch von der weitaus überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung ignoriert, die Glyphosat weg aus der Landwirtschaft und weg aus den Lebensmitteln haben möchte.“ ****

„Gerade über die Förderungen könnte man die Verwendung von Glyphosat steuern – aber offensichtlich knicken jetzt auch die Grünen vor dem ÖVP-Bauernbund ein“, so Ecker. Dabei sollte gerade umgekehrt die Landwirtschaftspolitik Wege aus dem Glyphosat-Gebrauch aufzeigen.

Eine weitere Möglichkeit – abgesehen vom gesetzlichen Totalverbot – sei, Produktgruppen, die Glyphosat enthalten, die Zulassung zu entziehen. „Auch hier hat Ministerin Köstinger bisher keine Initiative gezeigt. Und auch der Runde Tisch von Umweltministerin Gewessler hat bisher keine Ergebnisse gebracht“, so Leichtfried. (Schluss) ah/ls

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