Fulminante Premiere mit asiatischem Flair

Eisenstadt (OTS) Unter großem Zuschauerandrang und mit vielen Prominenten im Publikum feierte gestern Abend, am 14. Juli 2021, in der Oper im Steinbruch Giacomo Puccinis „Turandot“ Premiere.

Drei Rätsel stellt die geheimnisvolle Prinzessin Turandot jedem Mann, der um ihre Hand anhält. Als ein namenloser Prinz aus dem fernen Reich der Tartaren die teuflischen Rätsel löst, stellt er der störrischen Prinzessin seinerseits eine Aufgabe: Sie soll ihm seinen Namen nennen. Turandot verhängt über ihr Volk ein Verbot zu schlafen, bis der Name des Unbekannten gefunden ist. Für ihre Liebe zu diesem Prinzen opfert die ihm bedingungslos folgende Liù sogar ihr Leben, um seinen Namen nicht preisgeben zu müssen. Doch das Wunder der Liebe erweicht am Ende das kalte Herz der Mondprinzessin.

Zahlreiche Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik folgten der Einladung in den Steinbruch St. Margarethen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit Partnerin, die Bundesministerinnen Elisabeth Köstinger und Klaudia Tanner, Bundesminister Martin Kocher, Außenminister Alexander Schallenberg, Direktionsrat der Esterhazy Stiftungen Stefan Ottrubay, Esterhazy Kulturdirektor Karl Wessely, Harald und Ingeborg Serafin, Ingrid Flick, Stargeigerin Lidia Baich, Gerry Keszler, Otto und Shirley Retzer, Schauspielerin Konstanze Breitebner, Wolfgang Rosam und viele weitere bekannte Gesichter tauchten für einige Stunden in die märchenhafte, altertümliche Welt von Peking ein und lauschten der farbenprächtigen Partitur Giacomo Puccinis.

„Die Kulturszene lebt wieder auf und wir freuen uns mit der fulminanten Inszenierung der Turandot einen Beitrag zu leisten. Unser Team, bestehend aus rund 300 Personen aus 18 Nationen, hat sich intensiv auf die Produktion vorbereitet um den Operngästen einen Kulturabend der Extraklasse zu ermöglichen“, so Daniel Serafin, Künstlerischer Direktor der Oper im Steinbruch. „Liebhaber der italienischen Oper kommen 2022 ebenfalls ganz auf ihre Kosten: Gespielt wird Nabucco von Giuseppe Verdi.“

Internationales Regieteam

Für die Inszenierung konnte der amerikanische Regisseur Thaddeus Strassberger gewonnen werden. Seine Aufführungen, sowohl von Musiktheaterklassikern als auch randständigen Werken des Opernrepertoires, stoßen international stets auf große Begeisterung bei Publikum und Presse. 2019 inszenierte Strassberger Puccinis „La fanciulla del West“ am Opernhaus von Peking, und kehrte voll eindrücklicher Impressionen für „Turandot“ aus China zu uns zurück.

Traditionelle chinesische Kunst, vor allem klassische Elfenbeinschnitzerei, sind die Hauptinspiration für Paul Tate dePoos Bühnenbild. Der New Yorker Bühnenbildner ist in seiner Heimat ein Star und wird dort, aber auch in Asien, regelmäßig mit wichtigen Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Die Kostüme kreierte der Italiener Giuseppe Palella, der mit seinen opulenten und einzigartigen Entwürfen schon vielen Opern ein spektakuläres Gewand verlieh. Die amerikanischen Lichtdesigner JAX Messenger und Driscoll Otto haben die Freilichtbühne und die Felsen von St. Margarethen spektakulär in sich immer verwandelndes Licht getaucht. Das Regieteam setzte sowohl die aufopferungsvolle Liebe als auch die blutrünstige Grausamkeit dieser mitreißenden Oper eindrucksvoll in Szene.

Giuseppe Finzi leitet ein hochkarätiges Starensemble bei der Premiere

Mit dem Dirigenten Giuseppe Finzi steht ein ausgewiesener Spezialist für die Musik Giacomo Puccinis erstmal am Pult der Oper im Steinbruch. Unter seiner Leitung bringt ein Ensemble aus internationalen SpitzensängerInnen Puccinis letzte Oper gemeinsam mit dem Piedra Festivalorchester und dem Philharmonia Chor Wien zum Lodern.

Nach ihrem sensationellen Erfolg als Tosca 2015 kehrt die österreichische Sopranistin Martina Serafin nun als Turandot in den Steinbruch St. Margarethen zurück. Die Partie des Prinzen Calaf übernimmt Andrea Shin, der diese schwierige Partie schon an den großen Opernhäusern verkörpert hat.

Ganz in der Musik Puccinis beheimatet ist auch Donata D’Annunzio Lombardi, die die Rolle der aufopferungsvollen Liù verkörpert. Als entthronter König Timur lässt Alessandro Guerzoni auf der Steinbruchbühne seine mahnende Bass-Stimme ertönen. Für die Rollen der Minister Ping, Pang und Pong konnten mit Leo An, Jonathan Winell und Enrico Casari ebenso profilierte wie spielfreudige Sänger verpflichtet werden. Mit Kammersänger Benedikt Kobel verleiht ein langjähriges/tragendes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper dem greisen Kaiser Altoum Statur und Charakter.

Tickets für die Vorstellungen sind erhältlich im Ticketbüro pan.event unter:

T +43 2682 65065 oder per E-Mail: tickets@panevent.at.

Alle Informationen sowie die aktuellen COVID-Sicherheitsregeln für den Besuch der Oper im Steinbruch sind unter www.operimsteinbruch.at zu finden.

Rückfragen & Kontakt:

Barbara Wagner-Gmeiner
presse@arenaria.at
presse@esterhazy.at
+43 2682 63004-410
www.operimsteinbruch.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.