Sexuelle Gewalt ist eine Waffe, die international geächtet werden muss

Wien (OTS) „Sexuelle Gewalt ist eine Waffe, die tötet. Die Massenvergewaltigungen von Frauen z.B. während der Bürgerkriege im ehemaligen Jugoslawien, in Ruanda oder aktuell in Syrien zeigen, dass diese furchtbare Praxis gezielt als Mittel der Kriegsführung eingesetzt wird. Sie trifft nicht nur Körper und Psyche der Betroffenen, sie zerstört auch absichtsvoll und nachhaltig die Gesellschaft, in der die Opfer leben,“ sagt die Sprecherin der Grünen für Außenpolitik und Menschenrechte, Ewa Ernst-Dziedzic, anlässlich des heutigen Tages zur Beseitigung sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten.

Der heutige Welttag geht auf eine Resolution zurück, welche die UN-Generalversammlung der Vereinten Nationen am 19. Juni 2015 „in der Erkenntnis, dass wirksame Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung solcher sexuellen Gewalthandlungen in erheblichem Maße zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit beitragen können“ verabschiedet hat. Außerdem hat die UNO schon 2009 das Amt eines Sonderbeauftragten für sexuelle Gewalt in Konflikten geschaffen.

„Die internationale Gemeinschaft muss diese Waffe ächten, genauso wie sie es mit Landminen oder chemischen Waffen gemacht hat. Eine Besserung der Situation werden wir außerdem erst erreichen, wenn die Übeltäter eine schonungslose Verfolgung durch den Internationalen Strafgerichtshof fürchten müssen“, zeigt sich Ernst-Dziedzic überzeugt. „In uns Grünen haben die Vereinten Nationen auf jeden Fall einen Verbündeten, der sie in diesem wichtigen Unterfangen unterstützt.“

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