Österreichisches Qualitätsgütesiegelgesetz umsetzen, „Geschmack der Heimat“ unterstützen

Wien (OTS) „Kalorienangaben auf Lebensmitteln sind sicherlich für einige Konsumenten ein wichtiges Thema, allerdings wäre es noch wichtiger, sie transparent und lückenlos über die genaue Herkunft ihrer Lebensmittel und die darin enthaltenen Substitute und Zusatzstoffe zu informieren. Es wird Zeit, endlich diesen Lebensmitteldschungel zu durchleuchten – unserer Gesundheit, unserer Umwelt, aber auch unserer regionalen Wirtschaft zuliebe“, übt Team Stronach Wirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler Kritik an der EU-Lebensmittelverordnung und der damit einhergehenden, verpflichtenden Nährwertdeklaration für verpackte Lebensmittel, welche ab dem 13. Dezember in Kraft tritt. Er fordert die sofortige Umsetzung des bereits 2009 eingebrachten und von allen Oppositionsparteien unterstützten Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes, „denn die Konsumenten haben ein Recht darauf zu wissen, woher ihr Essen kommt und was drin ist“, so Steinbichler.

Egal ob Kekse, Fertigprodukte, Schokolade, Margarine, Waschmittel oder Kosmetika, in fast jedem zweiten Produkt aus dem Supermarkt versteckt sich Palmöl oder Palmkernöl. Dazu landen zunehmend Lebensmittel aus industrieller Massenproduktion unbekannter Herkunft mit chemischen Zusätzen und unnatürlicher Haltbarkeitsdauer, wie z.B. Flüssigei oder Analogkäse in den Regalen, „deren gesundheitliche Auswirkung wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt ist. Daher müssen wir hier mit aller Kraft gegensteuern!“, mahnt der Team Stronach Mandatar und plädiert für ein stärkeres Bewusstsein für den Wert und den regionalen „Geschmack der Heimat“.

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