Amsterdam (ots/PRNewswire) Die Auszeichnungen 2019 gehen an eine Open-Source-Untersuchung mit einer Spionageroman-ähnlichen Handlung, eine erschütternde Geschichte von der familiären Trennung an der Grenze der USA, eine fast akademische Analyse des Transatlantizismus in der Trump-Ära, ein Novelle mit plastischen, nie zuvor gesehenen Bildern der zerstörten Stadt Palmyra und ein Netzwerk von Journalisten, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Arbeiten von Kollegen, die mit Drohungen, Gefängnis oder Mord konfrontiert sind, fortzusetzen und zu veröffentlichen.

Der Europäische Pressepreis würdigt die Gewinner und Zweitplatzierten 2019 bei der Preisverleihung in der Gazeta Wyborcza in Warschau

Sie wurden von der Jury ausgewählt, die sich aus dem Vorsitzenden Sir Harold Evans (Auslandsberichterstatter von Reuters), Sylvie Kauffmann (Redaktionsleiterin von Le Monde), Jørgen Ejbøl (stellvertretender Vorsitzender der Jyllands-Posten-Stiftung), Yevgenia Albats (Chefredakteurin von The New Times) und Alexandra Föderl-Schmid (Korrespondentin der Süddeutsche Zeitung) zusammensetzt.

Die fünf Gewinner:

Kategorie Außergewöhnliche Berichterstattung:

“Sechsundfünfzig Tage Trennung” von Katrin Kuntz, Marian Blasberg, Christoph Scheuermann (Der Spiegel, Deutschland).

Zweiter Platz: “Viktor Orbáns leichtsinnige Fußballbesessenheit” von Dan Nolan, David Goldblatt (The Guardian, Vereinigtes Königreich).

Kategorie Innovation:

“Palmyra, die andere Seite” von Guillermo Abril, Carlos Spottorno (El País Semanal -Spanien, Magazin der Süddeutschen Zeitung – Deutschland).

Zweiter Platz: “Wahlwolken lichten sich” von Efe Kerem Sözeri (P24, Türkei).

Kategorie Enthüllungsjournalismus:

“Enttarnung der Giftopfer von Salisbury: eine Ermittlung in vier Teilen”von Christo Grozev, Roman Dobrokhotov, Daniel Romein (Bellingcat, Vereinigtes Königreich).

Zweiter Platz: “Geldwäsche bei der Danske Bank” von Eva Jung, Simon Bendtsen, Michael Lund (Berlingske, Dänemark, und seither viele andere).

Kategorie Meinungsbildung:

“Das Ende des Atlantismus: Hat Trump die Ideologie abgetötet, die den Kalten Krieg gewonnen hat?” von Madeleine Schwartz (The Guardian, Vereinigtes Königreich)

Zweiter Platz: “Sprechen wir weiter über Mord, nicht über Ficos Medientyrannei” von Beata Balogova (SME, Slowakei).

Sonderpreis:

Verbotene Geschichten von der Organisation, die hinter “Forbidden Stories” und deren Partnern steht.

Die Preisverleihung fand zur Feier ihres 30-jährigen Bestehens in der Gazeta Wyborcza statt.

Über den Europäischen Pressepreis

Der Europäische Pressepreis feiert die höchsten Leistungen des europäischen Journalismus. Der Preis wird in 5 Kategorien im Wert von jeweils 10.000 Euro vergeben.

Der Preis wird durch eine Reihe von Medienstiftungen ermöglicht: Guardian Foundation, Thomson Reuters Foundation, The Politiken Foundation, Foundation Veronica, The Jyllands-Posten Foundation, Democracy and Media Foundation und The Irish Times Trust Limited. Der Preis arbeitet auch mit MDIF, Agora Foundation, ANP und De Balie zusammen.

Möchten Sie einen der siegreichen Artikel in einer anderen Sprache veröffentlichen oder einen der Gewinner interviewen? Ansprechpartnerin: Julie Donders, +31(0)627006043, julie@europeanpressprize.com.



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