Ernst-Dziedzic ruft zu Solidarität auf und wird sofort ein Gespräch mit Außenminister Schallenberg führen, um Druck aufzubauen

Wien (OTS) Der Versuch von Präsidenten Aleksandar Vučić die EuroPride in Serbiens Hauptstadt Belgrad zu verhindern, ist für die Grüne LGBTIQ+ Sprecherin Ewa Ernst-Dziedzic absolut inakzeptabel. „Die Regierung kann dieses wichtige europäische Fest für Diversität und Menschenrechte nicht absagen, sondern nur verbieten. Das wäre allerdings ein Skandal der Sonderklasse für das EU Beitrittsland“, so Ernst-Dziedzic.

Die EuroPride ist eine paneuropäische Großveranstaltung der LGBTQ+ Bewegung, die seit 1992 jeden Sommer in einem anderen europäischen Land organisiert wird. Dieses Jahr soll sie von 12-18 September in Belgrad über die Bühne gehen.

Die Gründe für das Vorgehen gegen die LGBTIQ+ Community sieht die Grüne außenpolitische Sprecherin klar in der Anbiederung an Putin. „Diese Veranstaltung steht für alles, was Putin verachtet. Serbien wird sich gut überlegen müssen, ob sie sich dem westlichen Wertekanon anschließt, oder sich Putin ausliefert“, warnt die Grüne.

Sie ruft zu Solidarität in ganz Europa und Österreich auf. „Die EuroPride muss stattfinden.“ Sie werde sofort ein Gespräch mit Außenminister Schallenberg führen, damit nicht nur von der Straße, sondern auch auf höchster diplomatischer Ebene die Proteste den serbischen Präsidenten erreichen.

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