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Bildungsminister Faßmann gratuliert HTL Wolfsberg und HAK Oberwart zum Erfolg

Wien (OTS) Die HTL Wolfsberg und HAK/HASCH Oberwart wurden im Rahmen der „European Skills Week“ der Berufsbildung mit dem internationalen „Entrepreneurial School Award 2020“ ausgezeichnet. Die HTL Wolfsberg erhielt darüber hinaus den Sonderpreis in der Kategorie „VET Innovators“ und setzte sich damit gegen 19 Schulen aus ganz Europa durch.

„Wieder einmal werden in beeindruckender Wiese das Innovationspotential und das damit verbundene Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen unserer berufsbildenden Schulen sichtbar und international gewürdigt“, stellt Bildungsminister Faßmann einleitend fest. „Ich gratuliere der HTL Wolfsberg und der HAK Oberwart sowie allen Personen, die zu diesen herausragenden Leistungen beigetragen haben. Die Preisträgerinnen haben sowohl Exzellenz in der Ausarbeitung von Strategien zur Förderung von unternehmerischen Denken und Handeln bei Schülerinnen und Schülerzeigen gezeigt als auch dargelegt, wie dies den Schülerinnen und Schüler kreativ und innovativ vermittelt wird. Denn besonders in Krisenzeiten wird deutlich, dass in der Berufswelt neben Fachkompetenz Flexibilität, Resilienz und Lösungskompetenzen gefragt sind. Entrepreneurship Education spielt hierbei eine zentrale Rolle. Nochmals meine herzliche Gratulation“, so der Bildungsminister anerkennend.

Im Rahmen der europäischen Woche für Berufsbildung holt die Europäische Kommission jedes Jahr besondere Leistungen vor den Vorhang, die von Institutionen im Zuge der Aus- und Weiterbildung erbracht werden. Dieses Jahr wurden insgesamt nur 39 Schulen aus 25 europäischen Ländern aus insgesamt ca. 50.000 Bildungsinstitutionen ausgewählt. Von diesen 39 ausgezeichneten Schulen wurden im nächsten Schritt zwei Schulen für die europaweite Auszeichnung „VET Innovators Award“ nominiert, das Lycée Technique Agricole Ettelbruck in Luxemburg und die HTL Wolfsberg. Die endgültige Entscheidung kam durch ein Online-Voting und eine Fachjury zustande, bei der die HTL Wolfsberg zum Sieger gekürt wurde.

Die Berufsbildung ist heute in Österreich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden und ist so breit wie kaum in einem anderen Land. So stellen die österreichischen berufsbildenden Schulen mit insgesamt ca. 310.000 Schülern und Schülerinnen immerhin 75 % der Sekundarstufen 2 Kohorte, wovon jährlich rund 24.500 Schüler und Schülerinnen mit der Reife- und Diplomprüfung abschließen und damit nicht nur den allgemeinen Hochschulzugang erwerben, sondern darüber hinaus die Möglichkeit haben, sofort in den Arbeitsprozess einzusteigen.

In enger Verschränkung mit einer offensiven Arbeitsmarktpolitik sichert sie vielfältige berufliche Bildung in Österreich und sorgt für gute Anstellungschancen und eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit. Das berufsbildende Schulwesen in Österreich wird auch international besonders positiv hervorgehoben – wie auch im kürzlich veröffentlichten OECD-Bericht 2020.

Durch die Nähe zum Beschäftigungssystem ist der Bereich der berufsbildenden Schulen mehr als andere gezwungen, die sich wandelnden Bedingungen Wirtschaft und Industrie als immer neue Herausforderungen aufzunehmen und im Rahmen einer kontinuierlichen Innovation das Ausbildungssystem zu gestalten. Das heißt, die Qualifizierungsnormen der Erstausbildung müssen den von Wirtschaft und Industrie geforderten Qualifikationen laufend angepasst werden, um einen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs leisten zu können. Für das Gelingen von „good practice“ – als solche wird das österreichische Berufsbildungssystem im europäischen Kontext oft genannt – ist die Kooperation unterschiedlicher Stakeholder von großer Bedeutung. Eine enge Vernetzung und der Austausch von Expertise aus der betrieblichen Praxis, der Sozialpartnerschaft sowie der schulischen beruflichen Erstausbildung tragen immenses Innovationspotenzial zur Weiterentwicklung des Systems in sich. Praxisnähe und Aktualität sind für alle Unterrichtsgegenstände geltende Grundsätze; ebenso Pflichtpraktika und mit Unternehmen durchgeführte Projekte und Diplomarbeiten.

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BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Mag. Debora Knob
Pressesprecherin
01 53120-5026
debora.knob@bmbwf.gv.at

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