Das Ferry Porsche Congress Center in Zell am See (Salzburg) steht von 20. bis 21. September 2017 wieder ganz im Zeichen des wichtigen Themas Maschinensicherheit.

Österreich (OTS) – „Sichere Berührungspunkte für Mensch und Maschine“, so lautet das Motto der safety.tech17. Die Fachtagung widmet sich damit einer zentralen Herausforderung von Maschinenbauern, Konstrukteuren, Inverkehrbringern, Betreibern, Maschinenführern, Werkern und Instandhaltern: Es gilt, dafür zu sorgen, dass Mensch und Maschine nichts passieren kann. Und das in einem Umfeld, in dem sich Mensch und Maschine immer näher kommen, denn das ist eines der Merkmale von Industrie 4.0.

Auf der diesjährigen Fachtagung wird Maschinensicherheit anhand des Beispiels einer robotergestützten Automatisierungszelle aus verschieden Perspektiven betrachtet. Top Referenten eröffnen in den drei Themenblöcken „Sicherheitsgerichtete Gestaltung“, „Recht und Normen“ und „Industrie 4.0 vs. Safety“ neue Lösungsansätze für die Praxis.

Ing. Bernhard Buchinger von Pilz wird die essentielle Frage „Eingesperrt / Ausgesperrt – was tun?“ in den Raum stellen und dabei Schutzeinrichtungen und den Menschen im unmittelbaren Maschinenumfeld unter die Lupe nehmen. Denn es ist gerade der Mensch, der oft dazu beiträgt, dass Schutzeinrichtungen umgangen werden. „Höchste Sicherheit ist das erklärte Ziel.

Dabei sollte aber auch der Ideenreichtum des Menschen an der Maschine nicht vergessen werden – insbesondere komplexe sicherheitsgerichtete Vorrichtungen und Abläufe können sonst zu unliebsamen Manipulationen führen“, so Bernhard Buchinger.

Thomas Pfeiffer von Siemens beleuchtet in „Quittieren und starten. Aber bitte sicher!“ die Anforderungen des Quittierens bzw. Rücksetzens von Sicherheitsfunktionen. Darüber hinaus spricht Thomas Pfeiffer einen interessanten Aspekt an, wenn er Sicherheit als Chance sieht: „Nutzen Sie die ‚Funktionale Sicherheit‘ – machen Sie sie von der Notwendigkeit zum Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen“.

Gleich mehrere interessante Expertenvorträge werden dem wichtigen Themenkreis Vorschriften und Normen gewidmet sein. So zum Beispiel Dr. Tilman Bork von Festo mit „PUS, SDE, SSC – muss ich das verstehen?“, der unter anderem das VDMA-Einheitsblatt24584:2016-08 und das Zusammenspiel von Mechanik und Elektronik in den Fokus rückt. „Eine solide Mechanik ist durch nichts zu ersetzen und es darf nicht Aufgabe der Steuerungstechnik sein, Defizite in der Mechanik zu kompensieren“, so Tilman Bork.

Weitere spannende Fragestellungen auf der safety.tech17:

  • Was passiert, wenn was passiert?
  • Kleiner Fehler – großes Problem?
  • Rein oder raus – barrierefreies Arbeiten oder sicheres Wegsperren?
  • Nachrüstverpflichtung – Gesetzt versus Realität?
  • Retrofit, Redesign oder Verkettung – was gilt es zu beachten?

Die Initiatoren – Festo, Kuka und Sick – veranstalten die safety.tech17. Gemeinsam rücken sie Maschinen und das von ihnen ausgehende Gefahrenpotenzial in den Fokus. Unterstützt werden sie dabei von Kübler, Pilz, Schmachtl und Siemens. Weidmüller ist Exklusivsponsor des abendlichen BBQs mit Live-Musik.

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