Die Vorarlberger Musikerin gewinnt den von der Christian Zeller Privatstiftung gestifteten Wettbewerb für NachwuchskünstlerInnen der mdw.

Wien (OTS) Eine Fagottistin aus Vorarlberg geht als Siegerin aus dem zum zweiten Mal veranstalteten mdw great talent award powered by Christian Zeller hervor: Die 21-jährige Johanna Bilgeri überzeugte die Jury im Finalkonzert am 12. Mai 2022 im Joseph Haydn-Saal der mdw mit ihrer Interpretation von Johann Nepomuk Hummels Grand Concerto für Fagott und Orchester sowie dem Concertino für Fagott und Orchester von Marcel Bitsch. Nach dem Selini Quartet im Vorjahr ist Bilgeri die erste Solistin, die den mit 10.000 € dotierten ersten Preis des Wettbewerbs errungen hat. Ex-aequo auf Platz 2 wurden die aus Oberösterreich stammende Mezzosopranistin Helene Feldbauer und der Wiener Violinist Paul Kropfitsch mit je 5000 € ausgezeichnet.

Der mdw great talent award powered by Christian Zeller richtet sich unter dem Motto „die Sterne von morgen fördern wir heute“ an Studierende der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aus den Bereichen Tasteninstrumente, Streich- und andere Saiteninstrumente, Blas- und Schlaginstrumente, Kammermusik und Spezialensembles, Gesang und Musiktheater sowie Popularmusik. Auftrittserfahrung und Professionalität sind grundlegende Voraussetzungen. Künstlerische Exzellenz und Nachhaltigkeit stehen im Zentrum der vielfältigen Kunstförderung des Stifters Christian Zeller.

Bildungsminister Martin Polaschek strich in seiner Eröffnungsrede das Renommee der mdw an der Weltspitze hervor. Er lobte die Universität als internationalen „Leuchtturm“ und als „kulturelle Botschafterin Österreichs im besten Sinn. Die Studierenden der mdw aus 70 Nationen sind Aushängeschilder, die den hervorragenden Ruf der mdw und der österreichischen Kulturnation in die Welt hinaustragen.“

mdw-Rektorin Ulrike Sych drückte anlässlich des Wettbewerb-Finales allen Studierenden ihren größten Respekt aus, dass sie sich durch die Pandemie nicht entmutigen ließen, sondern „drangeblieben sind und weiterhin beste Leistungen erbracht haben. So ist es uns an der mdw gelungen, die höchsten künstlerischen und wissenschaftlichen Qualitätsansprüche aufrecht zu erhalten. Ich danke allen Universitätsangehörigen für ihren Einsatz.“ Erst im April erreichte die mdw im internationalen QS-Ranking Platz 2 – nur 0,1 Prozentpunkt hinter dem ersten Platz.

Auch die Jury, bestehend aus Ursula Magnes (radio klassik Stephansdom), Eva Teimel (Ö1), Helmut Zehetner (Wiener Philharmoniker) und dem Pianisten Heinz Medjimorec lobte unter dem Vorsitz von Angelika Möser, Direktorin des Arnold Schönberg Centers, das „Dranbleiben“ der Musikstudierenden und betonte die Wichtigkeit für junge Musikerinnen und Musiker, sich in Auftritten und Wettbewerben zu präsentieren.

Johanna Bilgeri studiert seit 2019 an der mdw Konzertfach Fagott bei Richard Galler. Sie nahm an Meisterkursen bei Dag Jensen und Simon van Holen teil. Bilgeri spielt unter anderem beim Symphonieorchester Vorarlberg sowie beim Wiener Jeunesse Orchester. Im Juni 2021 gewann sie den Nachwuchspreis der Wiener Symphoniker.

Der erste Preis des mdw great talent award powered by Christian Zeller inkludiert eine CD-Aufnahme im Sommer, alle Finalplätze sind mit zukünftigen Auftrittsmöglichkeiten verbunden.

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