Mehr als 16.000 MitarbeiterInnen bereits geimpft – OP-Wartelisten abgearbeitet

Wien (OTS) Ende Februar 2020 lag der erste Patient mit Covid-19 in der Klinik Landstraße. Bis heute sind es schon annähernd 7000 Patientinnen und Patienten, die im Wiener Gesundheitsverbund mit Covid-19 behandelt wurden.

Mit den Fallzahlen stieg die Erfahrung. Die Expertinnen und Experten in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes wissen heute, welcher Behandlung Covid-19-Erkrankte bedürfen. War im Februar 2020 noch wenig über das Coronavirus bekannt, profitieren nun Patientinnen und Patienten von großen Fortschritten in Medizin und Forschung.

Vom Ausnahmezustand zur Normalität
Für das Klinikpersonal ist die Behandlung von Covid-19 zur Routine geworden. Dies gilt insbesondere für die Infektionsabteilungen und Intensivstationen der Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes sowie für die geburtshilflichen Abteilungen im Falle von Covid-positiven Frauen.

Nach einem Höhepunkt von 900 Erkrankten Mitte November 2020 sind die Covid-PatientInnenzahlen seit mehreren Wochen rückläufig. Knapp über 300 Covid-PatientInnen sind derzeit in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes stationär untergebracht. Ihr Altersdurchschnitt liegt bei 71 Jahren. Rund 70 von ihnen werden auf Intensivstationen behandelt. Gerade hier sind deutliche Erfolge zu verzeichnen.

Erfolge in der Behandlung
Die Überlebens- und Heilungschancen schwer Erkrankter Covid-PatientInnen haben sich in den letzten 12 Monaten massiv verbessert. Das ist auf die Erfahrungen der behandelnden ÄrztInnen und Pflegeteams in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes zurückzuführen. Weiterhin wird intensiv an Medikamenten für eine noch effektivere Therapie geforscht. Seit Beginn der Pandemie engagieren sich verschiedenste Abteilungen des Wiener Gesundheitsverbundes in diversen Studien.

Game-Changer: Die Covid-19-Schutzimpfung
Einer der größten Fortschritte in der Pandemiebekämpfung ist die Zulassung mehrerer hochwirksamer und sicherer Covid-19-Impfstoffe. Denn bis zur Stunde verhindert nur die Schutzimpfung nachweislich schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle. Zum jetzigen Zeitpunkt haben bereits über 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wiener Gesundheitsverbund die 1. Teilimpfung erhalten. Das entspricht einem Anteil von über 50%, Tendenz täglich steigend. Nach der 2. Teilimpfung ist das klinische Personal trotz intensiver Arbeit an hochinfektiösen PatientInnen bestmöglich geschützt.

Regelversorgung garantiert, OP-Wartelisten abgearbeitet

Der Wiener Gesundheitsverbund konnte zu jeder Zeit die Akutversorgung der Wiener Bevölkerung aufrechterhalten. Der Regelbetrieb konnte bereits nach sechs Wochen des Spital-Lockdowns im Frühjahr 2020 rasch und schrittweise wiederaufgenommen werden.

Täglich werden in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes rund 5.000 PatientInnen stationär versorgt. Demgegenüber stehen die inzwischen knapp über 300 Covid-PatientInnen, die eine stationäre Spitalsbehandlung benötigen. Auf der Grundlage eines ausgeklügelten Covid-Versorgungsplans war es möglich, jederzeit die benötigten Covid-Versorgungskapazitäten zur Verfügung zu stellen, ohne Nachteile für die PatientInnen mit anderen Krankheitsbildern in Kauf nehmen zu müssen. Kurzfristig entstandene Wartelisten für nicht dringend notwendige, planbare Operationen konnten mittlerweile abgearbeitet werden.

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