Für ein gewalt- und diskriminierungsfreies Leben von Frauen in unserer Gesellschaft!

Wien (OTS) Anlässlich des „internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ am 25. November 2020 und der weltweiten Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, wollen die FCG-Frauen ein deutliches Zeichen setzen und unmissverständlich festhalten, dass Gewalt nicht verhandelbar ist!

„Setzen wir gemeinsam ein öffentliches Zeichen, Gewalt nicht zu tolerieren – weder im öffentlichen Raum, noch hinter verschlossenen Türen! Als FCG-Frauen treten wir nachdrücklich für ein gewalt- und diskriminierungsfreies Leben von Frauen in unserer Gesellschaft ein – Gewalt darf in keinster Weise toleriert werden. Null Toleranz bei Gewalt- und Sexualdelikten. Die bewusste Überschreitung von Grenzen gegenüber Frauen in ihrem Zuhause, am Arbeitsplatz und in öffentlichen Räumen müssen mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden und Konsequenzen nach sich ziehen“, fordert Monika Gabriel, Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im ÖGB, mit Blick auf die steigenden Zahlen von Betretungsverboten im aktuellen Jahr 2020.

„Es wurden bereits zahlreiche Anstrengungen unternommen, um diesem Phänomen der Gewaltanwendung gegenüber Frauen sukzessive entgegenzutreten, dennoch bedarf es der Setzung weiterer wirkungsvoller Maßnahmen, um nachhaltige Verbesserungen für betroffene Frauen erzielen zu können“, betont Monika Gabriel, die auch Vorsitzende des Bereichs Frauen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ist, mit Hinblick auf den derzeit stattfindenden „Gewaltschutz-Gipfel“ der Bundesregierung.
„Insbesondere im aktuellen Lockdown müssen wir auch ein Augenmerk auf den Gewaltschutz gegenüber Frauen und Kindern legen, hier müssen wir dringend unsere Anstrengungen verstärken, um unschuldige Personen bestmöglich vor Gewalt zu schützen, ob diese physischer oder psychischer Natur ist“, gibt Mag.a Ursula Hafner, Bundesvorsitzende-Stellvertreterin der FCG-Frauen und Leiterin des Bereichs Familien in der GÖD, zu bedenken.

„Die aktuellen Zahlen sprechen für sich. In den Gewaltenschutzzentren und Interventionsstellen in Österreich wurden 19.943 Opfer familiärer Gewalt betreut. Rund 83% der Opfer waren Frauen und Mädchen und 90% der Gefährder waren männlich. Insgesamt 8.748 Betretungsverbote wurden 2019 von der Polizei (gegen Männer) verhängt“, analysiert Karin Zeisel, Bundesvorsitzende-Stellvertreterin der FCG-Frauen und Vorsitzende der FCG/GPA-Frauen, anhand der aktuellen Statistiken.

Desislava Manolova, Bundesvorsitzende der FCG-Jugend, bekräftigt die Forderungen der FCG-Frauen und verdeutlicht hinsichtlich der unterschiedlichen Formen von Gewalt: „Gewalt kann nicht nur körperlicher Art sein, sondern auch psychisch, sexuell, ökonomisch oder strukturell. Auch am Arbeitsplatz sind leider viele davon betroffen. In vielen Berufszweigen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbalen oder physischen Übergriffen durch Kundinnen/Kunden, Patientinnen/Patienten oder Bürgerinnen/Bürgern ausgesetzt. Eine besondere Ausprägung kann auch die sogenannte interne Gewalt in Form von Mobbing unter Kolleginnen/Kollegen oder Vorgesetzen sein.“

Abschließend unterstreicht Monika Gabriel das Engagement der FCG-Frauen anhand ihres Mottos: „Gemeinsam jeden Tag für ein gewaltfreies Leben ist unsere Mission!“

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Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
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