Bezirk muss finanziell auf eigenen Beinen stehen – Aufgabenorientierter Finanzausgleich gefordert

Wien (OTS) “Der heute präsentierte Gemeindefinanzbericht 2016 zeigt klar auf: Die österreichischen Gemeinden erwirtschaften einen Gebarungsüberschuss, während die Stadt Wien laufend neue Schulden macht. Diesem Umstand muss das Bundesland Wien endlich Rechnung tragen: Bezirke müssen wie Gemeinden aufgestellt werden”, betont Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl. Auch gelte es, den Finanzausgleich zwischen dem Bundesland Wien und den Bezirken aufgabenorientiert auszurichten. “Der Bezirk muss finanziell auf eigenen Beinen stehen”, stellt der Bezirksvorsteher klar.

“Die Innere Stadt ist der stärkste Wirtschaftsbezirk Wiens. Dennoch haben wir nichts davon”, erklärt der Bezirksvorsteher und verweist auf diesen eklatanten Unterschied zu anderen Bundesländern. “Wenn sich in einer niederösterreichischen Gemeinde ein Betrieb ansiedelt, dann hat diese unmittelbar etwas davon, etwa die Kommunalabgabe”, führt Figl aus. In Wien fließen alle Einnahme und Abgaben direkt in die Stadtkasse, also in das Zentralbudget. Dieses Geld wird dann vom Land Wien wiederum nach nicht wirklich nachvollziehbaren Kriterien wie Kanalkilometern oder öffentlichen Toilettenanlagen in die Bezirke verteilt, so der Bezirksvorsteher der Inneren Stadt abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bezirksvorstehung Wien Innere Stadt
Paul Schmidinger, Mediensprecher
Tel.: (+43 664) 96 76 860
mailto: paul.schmidinger@wien.gv.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.