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Blümel: „Werden Spielerschutz und Kampf gegen illegales Glücksspiel weiter forcieren“

Wien (OTS) Salzburg ist neben Wien und Oberösterreich immer noch ein Hot-Spot des illegalen Glücksspiels. Diese Regionen stehen daher besonders im Fokus der Finanzpolizei. So fanden seit Anfang 2020 in Salzburg insgesamt 58 Kontrollen nach dem Glücksspielgesetz statt, wobei 461 illegale Glücksspielgeräte beschlagnahmt wurden.

Im August 2021 wurden von der Landespolizeidirektion Salzburg 107 dieser illegalen Glücksspielgeräte geöffnet, geleert und anschließend vernichtet. Dabei konnten 4.343 Euro Spielgeld sichergestellt werden, das sich in den Automaten befand.

Die 107 illegalen Geräte stammten von 8 Glücksspielkontrollen der Finanzpolizei, die zwischen Mai 2020 und Mai 2021 im Stadtgebiet Salzburg durchgeführt wurden. Dabei beschlagnahmten die Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten die illegalen Automaten vor Ort und ließen sie durch eine Logistikfirma abtransportieren. Anschließend erfolgten die Beschlagnahme-Bescheide durch die Landespolizeidirektion Salzburg.

„Die enge Vernetzung und gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden ist Garant für die erfolgreiche Betrugsbekämpfung. Dabei haben es die Beamtinnen und Beamten angesichts von Reizgasanlagen, unter Strom stehenden Türen und weiteren Fallen bei Glücksspielkontrollen nicht immer leicht. Durch erstklassige Ausbildung und Ausrüstung versuchen wir unsere Einheiten im Kampf gegen das Verbrechen bestmöglich zu unterstützen“, erklärte Finanzminister Gernot Blümel.

Glücksspiellokale sind nicht nur mit Abwehrmechanismen gegen Kontrollen gesichert, oft finden sich Glücksspielgeräte gut versteckt hinter Spiegel- und Tapetentüren und zuletzt wurden sogar Privatwohnungen als Verstecke verwendet. Fast immer werden zudem geheime Ausgänge errichtet, um Spielern bei Kontrollen unerkannt zur Flucht zu verhelfen.

Darüber hinaus sind praktisch sämtliche Lokale mittlerweile sogenannte Klingellokale, die mit Videoüberwachung gesichert sind und nur für Stammkundschaft geöffnet werden. Die Finanzpolizistinnen und -polizisten müssen Türen daher oft zwangsweise öffnen, wobei die Betreiber diese Zeit dazu nutzen, die Geräte vom Netz zu nehmen und somit die Kontrollen zu erschweren. In den Spielerlokalen sind darüber hinaus häufig Nebelanlagen eingebaut, die Nebel und Reizgas verströmen können, um die Kontrollen zu erschweren. Daher sind die Kontrollorgane mit Atemschutzmasken ausgerüstet.

Trotz dieser erschwerten Umstände ist die Finanzpolizei regelmäßig erfolgreich. Österreichweit hat diese anerkannte Betrugsbekämpfungseinheit von Jänner bis Juli 2021 276 Kontrollen durchgeführt, wobei 581 Glücksspielgeräte beschlagnahmt werden konnten. Dabei wurden 142 Strafanträge gestellt und mehr als 9 Millionen Euro an Strafen beantragt, davon alleine 1,9 Millionen Euro in Salzburg.

„Glücksspiel ist ein besonders sensibler Bereich mit vielen Risiken. Wir setzen daher auf intensive, zielgerichtete Kontrollen, um die Betreiber des illegalen Glücksspiels nachhaltig zu bekämpfen sowie hohe Spielerschutzstandards. Außerdem gibt es für spielsüchtige Menschen ein umfassendes Angebot an Hilfestellen, um ihnen aus der Sucht heraus zu helfen. Wir werden auch weiterhin behördenübergreifend zusammenarbeiten, um Österreich Schritt für Schritt sicherer zu machen“, so Finanzminister Blümel.

Bilder: bit.ly/2YolzCl

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