Sonderausgabe der GUTEN ZEITUNG zum Weltflüchtlingstag

Wien (OTS) Geflüchtete warten oft jahrelang auf Entscheidungen über ihren Bleibe-Status und sind damit dauerhaft zu Einschränkungen in der persönlichen Freiheit und zu einem unselbständigen Leben gezwungen. Das bestätigten Geflüchtete auf die Frage “Was bedeutet es, ein Flüchtling zu sein?” im Wohnheim und in den Kursen des Integrationshauses. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni veröffentlicht die GUTE ZEITUNG, das Boulevardblatt für den guten Zweck aus dem Integrationshaus, die Antworten. Die aktuelle Ausgabe wird in einer Auflage von 1,4 Millionen in Ostösterreich verteilt.

Getrennt von der Familie, wenige Freiräume, über viele Jahre zur Arbeitslosigkeit gezwungen, völlige Unsicherheit über das weitere Bleiberecht und damit ein ständiges Gefühl der Angst prägen das Leben von Geflüchteten. “In der aktuellen Ausgabe der Guten Zeitung wird das Verbindende der Bewohner*innen und Klient*innen des Integrationshauses ganz besonders sichtbar: der Wunsch auf Asyl und damit das Ende der Angst. Österreich muss Asylsuchende vor Krieg, Terror und Gewalt in Schutz nehmen. Bleiberecht-Entscheidungen müssen rasch und fair abgewickelt werden”, fordert Sepp Stranig, Herausgeber der Guten Zeitung und Vorstandsmitglied des Integrationshauses. “Es ist ein untragbarer Zustand, in dem Asylwerber*innen oft jahrelang verharren müssen. Die Geschichten in der Guten Zeitung zeigen, dass sie Menschen voller Mut, Kraft und Ausdauer sind und ein selbständiges Leben aufbauen wollen. Auf dem Weg dorthin unterstützen wir sie bestmöglich im Rahmen unserer Betreuung, Beratung und Bildung. Damit geben wir ihnen neben der Unterkunft auch die notwendige Orientierung. Für die bestmögliche Unterstützung sind wir jedoch auf Spenden angewiesen,” berichten die Geschäftsführer*innen des Integrationshauses Alexandra Jachim und Martin Wurzenrainer.

Die GUTE ZEITUNG steht für Solidarität, Vielfalt und Verbundenheit

Ohne die Hilfe vieler Unterstützer*innen könnten auch die Geschichten in der GUTEN ZEITUNG nicht erzählt werden. Die Redaktion übernahmen die Geschäftsführer*innen Alexandra Jachim und Martin Wurzenrainer sowie Niki Heinelt, der auch als Chef vom Dienst fungierte. Die Beiträge stammen von Katharina Nagele, Nicole Harmath und Klaus Kamolz. Die Art Direktion teilten sich Gottfried Moritz und Max Simon. Die Verteilung wurde von Feibra organisiert.

Verein Projekt Integrationshaus

Das Integrationshaus ist ein auf nationaler und internationaler Ebene anerkanntes Kompetenzzentrum für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten. Schutzsuchende finden hier sowohl Unterkunft als auch Betreuung, Bildung und Beratung. Besonders berücksichtigt werden Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie Traumatisierte, Alleinerzieher*innen, physisch und psychisch Kranke sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Das Integrationshaus hilft ihnen, eine Zukunftsperspektive zu finden und ist ein Praxisbeispiel für Flüchtlingsschutz, Mehrsprachigkeit, Vielfalt und Chancen-gerechtigkeit. 150 Mitarbeiter*innen zeigen hier tagtäglich, gemeinsam mit Freiwilligen, wie die Aufnahme und Integration von Geflüchteten und Migrant*innen bestmöglich funktioniert.

Rückfragen & Kontakt:

Verein Projekt Integrationshaus
Nikolaus Heinelt
Öffentlichkeitsarbeit
+43 1 212 35 20 66
n.heinelt@integrationshaus.at
www.integrationshaus.at

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