Ökonomische Absicherung von Menschen mit Behinderung als wichtigster Schritt zur Teilnahme an der Gesellschaft

Wien (OTS) Morgen ist Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung. FPÖ-Bundesparteiobmann und 3. Nationalratspräsident Norbert Hofer nimmt heute Abend an der Auftaktveranstaltung des Parlaments in der Österreichischen Kontrollbank teil. Im Mittelpunkt steht dabei die ökonomische Selbstbestimmung als Schlüssel zur Inklusion von Menschen mit Behinderung. Norbert Hofer fordert in diesem Zusammenhang ein gesamtgesellschaftliches Umdenken, um auch vorhandene Unsicherheiten und Ängste abzubauen. Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung ist überdurchschnittlich hoch, Menschen mit Lernschwächen arbeiten oftmals für ein Taschengeld in Lehrwerkstätten ohne soziale Absicherung. Das ist ein untragbarer Zustand. Das bestehende Modell der Ausgleichstaxe sei offenbar kein geeignetes Mittel, daher müsse dieses System überdacht werden. „Für große Konzerne fallen diese Ausgleichszahlungen kaum ins Gewicht. Es braucht daher ein progressives Modell zur Gegensteuerung. Auch der öffentliche und halböffentliche Bereich muss mehr in die Pflicht genommen werden und Vorbild für die Privatwirtschaft werden. Die ökonomische Absicherung erachte ich als einen der wichtigsten Schritte zur Teilnahme an der Gesellschaft, um ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, ist Norbert Hofer überzeugt. Er ist einer der wenigen Spitzenpolitiker, der aus eigener Erfahrung die Herausforderungen des Alltags für Menschen mit Behinderung kennt.

Eine weitere zentrale Forderung betrifft den Bereich der Pflege. Hier plädiert der FPÖ-Bundesparteiobmann für eine Erhöhung des Pflegegeldes. So sollen Pflegebedürftige, die daheim betreut und gepflegt werden, um 50 Prozent mehr Pflegegeld in allen Pflegegeldstufen ab der Stufe 3 erhalten. Die bereits bestehenden Zuwendungen für pflegende Angehörige sollen wie bisher beibehalten werden. „Diese Zusatzkosten sind gut investiertes Geld, denn die Pflege in einer Institution kostet ein Vielfaches. Auch für die pflegebedürftigen Menschen ist es angenehmer, in vertrauter Umgebung bleiben zu können“, führt Hofer aus.

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