ÖVP übernimmt mit diesem Thema eine weitere langjährige Forderung der FPÖ

Wien (OTS) „Hauptsache, es geschieht endlich etwas“, signalisiert die Frauensprecherin der FPÖ Wien, LAbg. Elisabeth Schmidt, volle Zustimmung zu dem – wenn auch viel zu spät von der FPÖ abgeschriebenem – Vorstoß der Frauenministerin Sophie Karmasin in Sachen Kinderehe.

Schmidt erinnert, dass die FPÖ seit Jahren auf die Problematik der mit minderjährigen Mädchen geschlossenen Verheiratungen hinweist – ein Problem, das erst durch die Zuwanderung islamischer Migranten in Österreich, und da vor allem in Wien, Thema geworden ist.

Schmidt fordert ein weiteres Mal von der Wiener Stadtregierung Zahlen und Fakten zum Thema Kinderehe und bedauert, dass erst im Juni 2016 ein Antrag, Kinderehen nicht länger anzuerkennen, von der rot-grünen Stadtregierung abgelehnt worden ist. „SPÖ und Grüne haben damit ein weiteres Jahr der Ausbeutung minderjähriger Mädchen die Mauer gemacht“, nennt Schmidt den Beschluss beim Namen.

Schmidt will wissen, wie viele Wiener Frauen und Kinder konkret von Zwangs- und Kinderehe betroffen sind, um anhand dieser Zahlen Konzepte zum Schutz von Betroffenen entwickeln und raschest umsetzen zu können. 

„Wien muss sich ein Bild verschaffen, wie viele aufrechte Kinderehen bzw. polygame Ehen in der – leider vorhandenen – Parallelgesellschaft gelebt werden und entschieden gegen das steinzeitliche Frauenbild dieser Parallelgesellschaft vorgehen, erst dann ist es wieder glaubwürdig, sich einer zeitgemäßen Frauenpolitik zuzuwenden“, so Schmidt abschließend.

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