Unzählige Betriebe schauen bis heute durch die Finger

Wien (OTS) „So lange es teilweise massiv überzogene Einschränkungen für unsere Wirtschaftsbetriebe gibt, ist die Verlängerung von Corona-Hilfsmaßnahmen unbedingt nötig. Deshalb stimmen wir Freiheitliche diesen Gesetzen auch zu“, sagte heute der stellvertretende FPÖ-Klubobmann und freiheitliche Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer im Nationalrat.

„Wenn aber, wie die ‚Kronen Zeitung‘ mit Bezug auf Vizekanzler Kogler heute titelt, die Corona-Hilfen jetzt erst treffsicher gemacht werden sollen, dann ist das um ein Jahr zu spät“, so Angerer. Tatsächlich bekämen nach wie vor zahlreiche Unternehmen keine oder zu wenig Unterstützung. „Der eigens errichtete Bürokratiemoloch COFAG lässt in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen im Regen stehen.“

Angerer nannte beispielsweise die indirekt betroffenen Branchen der Taxi- und Busunternehmer, welche zwar nicht geschlossen waren, aber massive Umsatzeinbrüche erlitten haben. Aber auch die Gastronomie und Hotellerie habe durch die nur in Österreich so restriktive exekutierte „3-G-Regel“ einen enormen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Tourismus-Ländern.

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