FPÖ-Antrag im Nationalrat zum Erhalt des Güterverladebahnhofes wurde noch immer nicht behandelt

Klagenfurt (OTS) In der Diskussion um die Anbindung des Güterverladebahnhofes Kühnsdorf an die Koralmbahn erinnert der Kärntner FPÖ-Obmann-Stellvertreter, Nationalratsabgeordneter Erwin Angerer, an einen entsprechenden FPÖ-Antrag der Abgeordneten Angerer, Darmann, Jannach, Mölzer und Deimek vom 11. Dezember 2014 zum Erhalt des Bahnhofes, welcher von SPÖ und ÖVP noch immer nicht behandelt wurde. „Der Verladebahnhof Kühnsdorf muss erhalten und an die Koralmbahn angeschlossen werden. Die Politik des ´Kopf in den Sand stecken´ von SPÖ und ÖVP und die Hinhaltetaktik seitens der ÖBB sind unzumutbar. Für den Standort Kühnsdorf ist die Ungewissheit mit zusätzlichen wirtschaftlichen Nachteilen verbunden, da die aktive Anwerbung von Gewerbe- und Industriebetrieben zusätzlich erschwert wird“, betont Angerer.

LH Kaiser und Infrastrukturminister Leichtfried (ebenso wie dessen Vorgänger Stöger) würden dieses Thema und die parlamentarischen Initiativen der FPÖ bisher zum Schaden Südkärntens einfach ignorieren, kritisiert Angerer. Für die Region Südkärnten müsse eine lückenlose Anbindung an den Güterverkehr gewährleistet sein, sowohl jetzt als auch in Zukunft, wenn die Koralmbahn in Betrieb genommen wird. „Ansonsten besteht nicht nur die Gefahr besteht, dass sich keine weiteren Betriebe mehr ansiedeln werden, sondern auch, dass bestehende Betriebe ihren Standort verlegen“, so der FPÖ-Abgeordnete. Eine Schließung des Verladebahnhofes Kühnsdorf würde den viel getätigten Slogan „Von der Straße auf die Schiene“ ad Absurdum führen und jeglichen Bestrebungen zur ökologischen Nachhaltigkeit zuwiderlaufen.

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