ÖVP und Grüne benachteiligen jene Menschen, die am meisten zu kämpfen haben

Wien (OTS) Mit der „außerordentlichen Einmalzahlung“, die die schwarz-grüne Regierung im September ausschüttet, sollen Mindestpensionisten, Bezieher von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld finanziell unterstützt werden. 500 Euro werden im Schnitt ausbezahlt, wobei die Zahlung von der Höhe der monatlich bezogenen Bruttopension abhängt. „Und damit war es das dann auch schon wieder mit der finanziellen Unterstützung und der sozialen Gerechtigkeit – vor allem für jene Menschen, deren Einkommen sowieso schon unter dem Durchschnitt liegt“, kritisierte heute FPÖ-Klubobmannstellvertreter und FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer.

Eine Bruttopension zwischen 1.200 und 1.800 Euro sind Voraussetzung, um die vollen 500 Euro als Einmalzahlung zu erhalten. Wer unter 1.200 Euro Pension hat, erhält entsprechend weniger. Bei 700 Euro Bruttopension etwa (664 Euro netto), werden lediglich 99,40 Euro überwiesen. „Wo ist hier die Logik?“, fragte Angerer. „Eine Auszahlung, die die Menschen in Zeiten der massiven Teuerung unterstützen soll, mit einer Staffelung nach unten zu gestalten, ist blanker Hohn. Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit, wenn genau jene Personen benachteiligt werden, die sowieso schon mit niedrigen Bezügen zu kämpfen haben?“, so Angerer und weiter: „Damit hat die schwarz-grüne Regierung nicht nur ein ‚unsoziales System‘ geschaffen, sondern wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass sie von den Sorgen und Nöten der Menschen in Österreich keine Ahnung hat und offensichtlich auch nicht bereit ist, sich damit zu beschäftigen“, betonte Angerer.

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