„Anstatt immer nur andere Entscheidungsträger zum Handeln aufzufordern, soll Mahrer lieber bei sich selbst anfangen und mit gutem Beispiel vorangehen“

Wien (OTS) „Als ein reines Ablenkungsmanöver vom eigenen Versagen“ bezeichnete FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer die heutige neuerliche Kritik von Wirtschaftskammerpräsidenten Mahrer im Ö1-„Journal zu Gast an der EU-Kommission wegen Versäumnisse bei der Regulierung der Energiepreise. „Dieses Abschieben der Verantwortung auf die EU ist lediglich ein Zeichen von politischer Schwäche sowie mangelndem Umsetzungsvermögen, denn auch die schwarz-grüne Regierung, aber auch seine Wirtschaftskammer haben in dieser Frage in der Pendeluhr geschlafen“, so Angerer.

„Anstatt dass der WKO-Chef immer nur andere Entscheidungsträger zum Handeln auffordert, soll er lieber bei sich selbst anfangen und mit gutem Beispiel vorangehen. Mahrer hätte es nämlich selbst in der Hand, den heimischen Unternehmen zu helfen. In dieser Krise ist nämlich auch die WKO ein Krisengewinnler und sitzt immer noch auf Rücklagen von 1,65 Milliarden Euro. Es werden noch immer Zwangsbeiträge von Zwangsmitgliedern eingehoben. Wir haben schon unzählige Male im Parlament gefordert, dass die WKO zumindest in der Krise bereit wäre, den Unternehmen nicht das Geld aus der Tasche zu ziehen. Daher soll die WKO wegen der derzeitigen Teuerung auf die Kammerbeiträge verzichten beziehungsweise diese an die Zwangsmitglieder zurückzahlen – das wäre einmal ein erster wichtiger Schritt, den Mahrer für die Unternehmer setzen könnte“, erklärte Angerer.

„Auch kann der WKO-Chef nicht in periodischen Abständen Kritik an den Russland-Sanktionen und an der EU üben und dann passiert aber nichts. Wenn er noch ernst genommen werden möchte, muss er seinen gesamten Einfluss als Präsident der Wirtschaftskammer und vor allem als Präsident des Wirtschaftsbundes geltend machen und den Ausstieg aus den Sanktionen einmal in seinem näheren Umfeld durchbringen”, forderte Angerer und weiter: „Österreich muss rasch aus dieser verfehlten Energiepolitik aussteigen und unser Land muss auch von dieser schädlichen Sanktionsspirale gegen Russland befreit werden. Es geht nun nämlich um die Erhaltung des Wohlstands, der vielen Unternehmen sowie der Arbeitsplätze und damit auch des sozialen Friedens in Österreich – das sollte der WKO-Chef endlich einmal realisieren.“

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