Wien (OTS) „Wenn man draufkommt, dass dieser AMS-Algorithmus nichts bringt, außer, dass er Menschen ‚aussortiert‘, dann muss man eben die Konsequenzen daraus ziehen“, so heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch in ihrem Debattenbeitrag.

„Die Datenschutzbehörde hat sich dieses System sicher genau angesehen, aber unabhängig von dieser Behörde und von dem Datenschutzskandal, der dahintersteckt, geht es auch darum, wie behandle ich arbeitsuchende Menschen, die zum AMS kommen. Hier wird nämlich mittels eines Computerprogramms eine bestimmte Anzahl von Menschen aussortiert und nicht mehr weiter betreut, nur, weil diese nicht mehr vermittelbar sind. Das wollen wir nicht haben, denn es wäre auch für Österreich nicht passend. Unser gewachsenes Sozialsystem ist nämlich ein gutes und das soll auch für alle Bürger so erhalten bleiben“, erklärte Belakowitsch und weiter: „Einem arbeitslosen Menschen einen Job in der Nähe seines Wohnortes zu vermitteln, kann man auch mit einem ganz einfachen Computerprogramm erledigen und das hat bis jetzt auch ganz gut funktioniert.“

„Wir hätten somit gerne eine individuelle Beratung für die Arbeitslosen und gerade in Zeiten der Corona-Krise, in der aufgrund der letztjährigen schwarz-grünen Misswirtschaft, die Arbeitslosenzahlen massiv explodiert sind und in den nächsten Jahren noch massiv ansteigen werden, wäre das ganz wichtig. Diese Regierung nimmt es ja ohnehin in Kauf, dass weitere Unternehmen in den Konkurs schlittern und weitere Bürger ihre Arbeit verlieren und daher ist eine solche Beratung notwendiger denn je“, betonte die FPÖ-Sozialsprecherin, die weiter ausführte: „ÖVP und Grüne wollen die Hälfte der Arbeitssuchenden aus der Statistik nehmen, weil diese ohnehin nicht vermittelbar sind. Das ist aber ein unsozialer Weg, den wollen wir nicht und den haben sich die Menschen in diesem Land nicht verdient.“

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