„Kinder Asiens ziehen allen anderen beim Thema Bildung davon“

Wien (OTS) „Die heute veröffentlichte PISA-Studie aus dem Beobachtungsjahr 2018 zeigt auf, wie dringend unser Land eine Bildungsreform benötigt. Während unsere Kinder weiterhin durchschnittlich bewertet wurden, Optimisten sprechen vom ‚guten Durchschnitt‘, zeigt die Überprüfung aber auch, dass Schüler mit Migrationshintergrund deutlich schlechter abschnitten. Die im Vorjahr begonnenen ersten Schritte – wie Deutschförderklassen und der Wiedereinführung der klassischen Schulnoten – werden durch den Koalitionsbruch durch die ÖVP leider nicht ausreichen, um hier Abhilfe zu schaffen“, so der freiheitliche Unterrichtssprecher NAbg. Hermann Brückl.

„Österreich dümpelt nach dieser Studie eigentlich nur hinterher, gut reden kann man das freilich nicht. Die Schüler Asiens sind allen anderen ganz klar voran – Peking und Shanghai an der Spitze. In Europa zählen Estland und Finnland zu den besten Ländern. Eine neue Regierung unter ÖVP-Führung ist nun gefordert, die unter Blau-Schwarz vereinbarten Punkte weiter zu verfolgen, um die Fähigkeiten unserer Schüler zu verbessern. Es ist allerdings zu befürchten, dass eine ‚grüne Bildungspolitik‘ eher um einen Baum herumtanzen wird, als wichtige Maßnahmen zu setzen – alles natürlich zulasten unserer Kinder und unser aller Zukunft“, betonte Brückl.

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