Leichtfried soll lieber mit deutschem Verkehrsminister als mit EU-Kommissionspräsident über Maut verhandeln

Wien (OTS) Als positives Signal wertet es FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek, dass der Verkehrsminister nun offenbar daran denke, die Angaben von Autoherstellern zum Spritverbrauch objektiv und unabhängig überprüfen zu lassen. „Die aktuell heiß diskutierte Studie, die einen realen Mehrverbrauch von durchschnittlich 42 Prozent feststellt, ist ja nicht aus heiterem Himmel gekommen. Es ist daher unverständlich, warum Leichtfrieds Vorgänger und er selbst sich hier nicht schon längst im Sinne des Konsumentenschutzes für objektive Tests starkgemacht haben“, so Deimek.

In der Debatte um die deutsche PKW-Maut solle sich Leichtfried dafür einsetzen, aus der von Deutschland beschlossenen Regelung das Beste für die Österreicher zu machen. „Anstatt dem EU-Kommissionspräsidenten einen sicherlich kaum beachteten Brief zu schreiben, sollte der Minister lieber mit seinem deutschen Gegenüber Verhandlungen aufnehmen, um auch Pendlern, die in Deutschland arbeiten, die Kosten für die Maut zu ersetzen“, fordert Deimek. Den eigenen Bürgern Vergünstigungen zukommen zu lassen, sei zudem ein Modell, das auch in Österreich angewendet werden könnte.

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