Bundespräsident bezeichnet Wahl-Information als „Spektakel“

Wien (OTS) „Dass Alexander Van der Bellen als Systemerhalter für das gescheitere Vier-Parteien-Einheitssystem von ungemeiner Wichtigkeit ist, das ist hinlänglich bekannt. Mittlerweile koppelt er sich aber gänzlich aus der Realität aus und entschwebt immer mehr in ein Parallel-Universum“, zeigte sich heute FPÖ-Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker verwundert. Vor wenigen Tagen hat FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Dr. Walter Rosenkranz den Bundespräsidenten zu einer sachlichen und moderierten TV-Diskussion eingeladen. Heute darauf angesprochen, bestätigte Van der Bellen neuerlich, daran kein Interesse zu haben. Er wolle sich nicht auf ein ‚Spektakel‘ einlassen, wird der Amtsinhaber zitiert. Hafenecker: „Diese Einstellung ist eines Bundespräsidenten nicht würdig. Er flüchtet lieber auf Berggipfel, anstatt den Menschen Rede und Antwort zu stehen. TV-Diskussionen sind weder eine ‚Politik-Show‘, noch ein ‚Spektakel‘, sondern eine wichtige Gelegenheit für die Wähler, sich ein Bild von den Kandidaten zu machen. Ich vermisse hier auch den Aufschrei der Medien, die für sich selbst den Anspruch erheben, eine objektive und ausgewogene Präsentation der Kandidaten und ihrer Positionen anbieten zu wollen“, gab Hafenecker zu bedenken.

Es gehe in einer Demokratie nicht, dass sich der Amtsinhaber völlig von den Mitbewerbern abkopple und in seiner eigenen Welt lebe. „Der Bundespräsident ist das höchste Amt im Staat und wird direkt von den Bürgern gewählt. Es ist daher die Pflicht jedes Kandidaten, seine Argumente, Ziele und Vorhaben auch mit Mitbewerbern zu diskutieren. Wenn Van der Bellen das kategorisch nicht tut, dann spricht das Bände und wird offenbar auch von den Wählern nicht goutiert“, so der freiheitliche Mediensprecher.

Christian Hafenecker appelliert abschließend auch an die Medien: „Wenn der Bundespräsident der Einladung zu ‚Elefantenrunden‘ und Duellen nicht folgt, dann darf er nicht auch noch mit Extra-Fernseh-Formaten ‚belohnt‘ werden. Jeder Kandidat soll die gleiche Plattform bekommen, denn jeder von ihnen startet bei null.“

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