Wien (OTS) Mit scharfen Worten reagierte heute FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Gerald Hauser auf die Überlegungen von Regierung und SPÖ, in Österreich demnächst ein 1G-Regime zu installieren. „Ja seid ihr noch zu retten? Gastronomie und Hotellerie, Freizeitbetriebe, Sportstätten, die Veranstaltungsbranche und alles, was damit zusammenhängt – wessen Existenz, welche Arbeitsplätze sollen es denn sein, die der Reihe nach zerstört werden sollen, vollkommen ohne Not und völlig evidenz- und faktenbefreit? Ein 1G-Regime ist ein direkter Angriff auf die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Und so wie ich ÖVP, Grüne – und auch die SPÖ – nun kenne, soll das erst der Anfang sein“, warnte Hauser, der derartigen Ideen eine klare Absage erteilte.

„Eine klare Absage an derartige Wahnwitzigkeiten erwarte ich mir auch von den Tourismussprechern der anderen Fraktionen im Parlament und selbstredend von der zuständigen ÖVP-Ministerin. Mehr noch: Wir brauchen weder 3G noch dieses 1G. Gesundheitspolitisch gibt dafür keine Rechtfertigung“, betonte Hauser, der auch sein Unverständnis für Gastro-Obmann Pulker äußerte: „Es war ja seine eigene Idee, nur mehr Geimpfte in die Gastronomie zu lassen.“ 1G würde für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft jedenfalls noch weitere Einbußen bedeuten. „Und wenn die Mitarbeiter dann auch noch alle geimpft sein müssen, geht es überhaupt ans Eingemachte. Es gibt ja bereits jetzt Engpässe“, erinnerte Hauser.

„Allein der Umstand, dass Genesene, die ja über eine natürliche Immunisierung verfügen, sich offenbar auch alle impfen lassen müssten, zeigt doch klar, dass es nicht um den Gesundheitsschutz geht.“ Wenn die Regierung wirklich demnächst – angedacht sei von Minister Mückstein ja Oktober – mit dem 1G-Regime starte, sei das ein weiterer Urkundsbeweis dafür, dass die „Sorge“ um die Gesundheit nur ein „Feigenblatt“ sei: „In Wahrheit geht es ihnen nur mehr um Zwang und Machtausübung und darum, die Spaltung der Gesellschaft weiterzutreiben. Und die SPÖ macht da offenbar fleißig mit und will ÖVP und Grüne manchmal sogar noch übertrumpfen“, sagte Hauser.

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