Alle FPÖ-Initiativen im Parlament zur Wolfsentnahme und Schaffung wolfsfreier Weidezonen wurden von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS in den letzten beiden Jahren abgelehnt

Wien (OTS) „Der Schutz von Menschen und Weidetieren vor Wolfsangriffen muss oberste Priorität haben. Dafür braucht es keine Vorab-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, mit deren Ansinnen sich Tirols ÖVP-LH-Stv. Josef Geisler verrannt hat und die sogar bei der aktuellen Gesetzeslage kontraproduktiv wäre, sondern schon längst sofortiges Handeln der Politik. Das jahrelange Totalversagen bei der Wolfsentnahme von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS muss sofort ein Ende haben“, kommentierte FPÖ-NAbg. Mag. Gerald Hauser die laufende Berichterstattung.

Der freiheitliche Abgeordnete verwies dazu auf seine unzähligen Anträge im Nationalrat in den letzten zwei Jahren– zuletzt im Juli 2022 – zur Entnahme von Problemwölfen und damit zur Schaffung wolfsfreier Weidezonen, de jedoch allesamt von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS abgelehnt worden seien. „Anders ist das Problem aber nicht in den Griff zu bekommen. Wer die traditionelle Almwirtschaft erhalten will, muss ein ordentliches Wolfsmanagement und die Voraussetzung zur Entnahme schaffen. Schon jetzt können manche Almen nicht mehr bewirtschaftet werden und in Teilen der Bevölkerung herrscht große Angst“, so Hauser weiter. Er verwies dazu auch auf die Studie „Wann werden Wölfe für den Menschen gefährlich“ des Biologen Prof. Valerius Geist, der die von diesen Raubtieren ausgehende Gefahr für Menschen und Nutztiere klar beschreibt.

„Es ist bereits fünf nach zwölf: Das Zaudern, Zögern oder Hinhalten der Bürger mit Scheinlösungen durch alle Systemparteien in Wahlkampfzeiten muss endlich beendet werden. Wir brauchen sofort wolfsfreie Weidezonen in Tirol und die Entnahme von Problemwölfen. Denn der Wolf verträgt sich nicht mit unserer Landwirtschaft, unserem Tourismus und unserer Sicherheit. Ich lade daher die Bürger dazu ein, bei den nächsten Wahlen dafür ein klares Signal zu setzen und den Systemparteien keine Stimme mehr zu geben“, erklärte NAbg. Gerald Hauser.

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