Die Almbauern brauchen keine Beruhigungspillen und durschaubare mediale PR-Aktionen vonseiten der ÖVP, sondern endlich Taten!

Wien (OTS) „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Nach den ‚starken Worten‘ von ÖVP-Klubobmann Wöginger genau vor einer Woche in der ‚Kronen Zeitung‘ gibt es nun heute eine weitere ÖVP-Ankündigung zur Wolfproblematik – diesmal von Tourismusministerin Köstinger. Wahrscheinlich wird sich auch diese Forderung im Endeffekt nur als heiße Luft entpuppen.“ Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Gerald Hauser die Forderung der Ministerin nach einer Entnahme, also dem Abschuss, von „Problemwölfen“.

„Seit zwei Jahren bringen wir im Parlament Anträge zur Reduktion des Schutzstatus des Wolfes ein, aber diese Anträge wurden immer wieder von der ÖVP abgelehnt. Wenn wir im Nationalrat laufend Anträge zur ‚Änderung des Wolfschutzstatus‘ durch die Rückstufung von Anhang 4 auf Anhang 5 in der FFH Richtlinie‘ einbringen und die ÖVP permanent gegen eine solche sinnvolle Vorgangsweise stimmt, dann kann man derartige ÖVP-Ankündigungen einfach keinen Glauben mehr schenken. Obwohl die Almwirtschaft durch die permanenten Schafsrisse durch Wölfe massiv gefährdet ist, lehnte vorgestern die ÖVP unseren Antrag zur ‚Entnahme von Problemwölfen‘ wieder ab“, betonte der FPÖ-Tourismussprecher und weiter: „Die Almbauern brauchen keine schön klingenden Beruhigungspillen und durschaubare mediale PR-Aktionen vonseiten der ÖVP vor der Sommerpause des Nationalrates mehr, sondern endlich Taten.“

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