Landesregierung und KPÖ-Gesundheitsstadtrat rühmen sich für gratis Drogen-Checks – Freiheitliche kritisieren Verschwendung von Steuergeldern.

Graz (OTS) Wie mehrere Tageszeitungen heute berichten, gibt es in der steirischen Landeshauptstadt seit Montag die Möglichkeit, sein illegal erworbenes Suchtgift hinsichtlich seiner „Qualität“ überprüfen zu lassen. Finanziert wird das Projekt namens „Triptalks“ über den Gesundheitsfonds Steiermark – die zuständige ÖVP-Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß sowie der Grazer KPÖ-Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer versuchten im Rahmen der Präsentation, der Steuergeldverschwendung einen positiven Spin zu verleihen. Anders sehen dies die steirischen Freiheitlichen. „Diese Aktion ist ein unfassbarer Affront gegenüber jedem rechtschaffenden Bürger in diesem Land“, zeigt sich FPÖ-Landesparteisekretär Stefan Hermann verärgert über die Drogen-Checks. „Während zahlreiche hart arbeitende Steirer nicht mehr wissen, wie sie ihr tägliches Leben finanzieren sollen und die Landesregierung seit Jahren einen Kahlschlag im Gesundheitssektor vollzieht, werden über den Gesundheitsfonds Reinheitstests für illegale Suchtmittel finanziert. Landesrätin Bogner-Strauß scheint völlig an der Realität vorbei zu leben und setzt einmal mehr die falschen Schwerpunkte in ihrem Ressort, anstatt sinnvolle Maßnahmen im Bereich der Prävention oder der Ausstiegshilfe auf den Weg zu bringen“, so Hermann weiter.

FPÖ-Pascuttini: „Drogenproblematik in Graz bekämpfen anstatt zu legitimieren“
Auch der Klubobmann der Grazer Freiheitlichen Alexis Pascuttini sieht die nun vorgestellte Initiative äußerst kritisch. Er verweist auf die ohnehin großen Problemfelder im Zusammenhang mit Drogen und Begleitkriminalität in der Landeshauptstadt. „Graz kämpft seit Jahren gegen ein immer größer werdendes Drogenproblem. Es gibt zahlreiche Umschlagplätze im öffentlichen Raum – vor allem die Parkanlagen sind ein wahrer Hotspot für -Drogenkriminalität“, so Pascuttini. „Anstatt diesem Trend endlich mit einer effektiven Anti-Drogen-Politik entgegenzutreten, entscheiden sich die Landesregierung und die dunkelrot-grün-rote Stadtregierung dazu, den illegalen Handel mit Suchtmitteln über dieses Projekt sogar noch zu verharmlosen und in gewissem Maße zu legitimieren. Die von KPÖ-Stadtrat Krotzer gewünschten Erkenntnisse, über neue ‚Trends‘ sollen von den Polizeibehörden kommen, nicht von der aus Steuermitteln finanzierten Qualitätskontrolle für Drogenabhängige und möglicherweise auch Dealer. Es braucht eine klare Linie gegen illegale Suchtmittel, Aufklärung und Hilfe für Betroffene, jedoch bestimmt keine Gratis Drogen-Checks für die Szene“, so der freiheitliche Klubobmann abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Steiermark | Pressedienst
Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58
8010 Graz
Tel.: + 43 (0) 316 877 5316
Email: pressedienst@fpoe-stmk.at
Internet: http://www.fpoe-stmk.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.