Wien (OTS) Als politischer Irrläufer im „Bitte nicht stören“-Modus in Sachen Corona präsentiere sich einmal mehr Gesundheitsminister Anschober. In einem Interview mit der „Austria Presse Agentur“ bezeichnet sich der Minister als „Freund von Regionalisierungen“ bei den Corona-Maßnahmen. „Diese Möglichkeit hätte es die längste Zeit schon gegeben – mit der von Anschober selbst vorgestellten Corona-Ampel. Er hat es nur leider zugelassen, dass ihm Bundeskanzler Kurz diese Ampel nur wenige Tage nach der Präsentation in den Müll geworfen hat, indem er damals gleich bundesweite Maßnahmen verordnen ließ. Außer Spesen nichts gewesen“, fasst FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer den Lebenslauf der Corona-Ampel zusammen.

Obwohl die Zahl der positiv auf Corona getesteten Menschen trotz einer Verfielfachung der täglichen Tests nur in ganz kleinem Rahmen ansteige, will sich der Gesundheitsminister nicht dazu durchringen, den Lockdown vollständig zu beenden. „Wieder einmal sind die nächsten Wochen entscheidend – mehr als diesen bereits mehr als abgenützten Stehsatz konnte oder wollte Minister Anschober im Interview nicht preisgeben in Bezug auf weitere Öffnungsschritte. Das ist nur noch grotesk“, kritisiert Norbert Hofer. Wie Universitätsprofessor Allerberger im Gesundheitsausschuss bekannt gab, seien 30 Prozent der Menschen in Österreich bereits immunisiert. Das sei ein Grund mehr, um den Lockdown sofort zu beenden und Gastronomie, Hotellerie und Kultur sofort zu öffnen.

Besonders grotesk findet der FPÖ-Obmann die Ankündigung des Gesundheitsministers, dass er diese Woche einen Bericht über die psychosoziale Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf Kinder und Jugendliche erwartet. Er wolle Maßnahmen setzen, damit es zu keiner verlorenen Situation kommt. Hofer: „Das schlägt dem Fass den Boden aus. Seit Monaten leiden die Kinder unter Schulschließungen, die psychiatrischen Einrichtungen mit Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche sind übervoll, der Masken- und Testzwang bei Schülern ist indiskutabel – und jetzt kommt Herr Anschober drauf, dass es hier womöglich eine verlorene Generation gibt. Das ist eine Verhöhnung der Betroffenen. Herr Anschober, erlösen Sie Österreich endlich von Ihrer Politik und treten Sie zurück!“

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