Mit anfallendem CO2 und den Überschüssen aus erneuerbarer Energie können E-Fuels erzeugt werden

Wien (OTS) Wie die „Financial Times“ berichten, steige aus Klimaschutz-Gründen der Druck auf die Industriebetriebe, „grünen“ Stahl zu produzieren. Laut Information der Stahlproduzenten-Interessensvereinigung betrage der CO2-Ausstoß aus der Stahlproduktion bei sieben bis neun Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Die Stahlbranche sei daher gefordert, umweltfreundlicheree Produktionsmethoden zu finden, so der Zeitungsbericht. Mit der VOEST habe Österreich einen der weltweit führenden Stahlkonzern. Dieses Unternehmen biete dem Land eine große Chance, erklärt FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer: „Das bei der Stahlproduktion anfallende CO2 wird für die Erzeugung von synthetischen Kraftstoffen benötigt. Die so genannten E-Fuels sind der wichtigste Puzzlestein, um die CO2-Belastung im Straßenverkehr zu zu reduzieren. Nur mit diesen E-Fuels kann es – in Verbindung mit E-Mobilität und Wasserstoff-Antrieb – gelingen, die Reduktionsziele auch zu erreichen.“

Die öffentliche Hand sei gut beraten, auf diesem Gebiet zu investieren, anstatt der energieintensiven Wirtschaft zu drohen und sie so vielleicht aus unserem Land zu vertreiben, damit sie dann andernorts produzieren, wo die Umweltstandards wesentlich niedriger sind als in Österreich. „Damit werden nicht nur Arbeitsplätze in Österreich vernichtet, auch die Umwelt gewinnt dadurch insgesamt nichts“, ist Hofer überzeugt.

Das CO2 aus der Stahlproduktion sollte daher sinnvoll genützt werden, und das sei bei der Produktion von E-Fuels der Fall. Bei der Stromerzeugung aus Windkraft gibt es immer wieder temporäre Überschüsse. Über Elektrolyse wird mit diesem Strom Wasserstoff erzeugt. Durch Beimengung von CO2 geht man in die Methanisierung. Damit kann CO2 aus der Stahlindustrie einem sinnvollen Kreislauf zugeführt werden. Zusätzlich spricht sich Norbert Hofer gegen das von Regierungsseite forcierte Aus für Gasheizungen aus. Bereits jetzt sei es möglich, in den Gasleitungen neben Methan auch Wasserstoff zu transportieren. Beide Energieträger könnten aber auch technisch getrennt werden. Die Einsatzmöglichkeiten seien vielfältig. Man habe, so Hofer, mit viel Geld ein Leitungsnetz bis in die Haushalte aufgebaut, das auch für die Energiewende genutzt werden soll. Wasserstoff sei ganz klar der Energieträger der Zukunft. Norbert Hofer: „Daher muss die in meiner Amtszeit als Minister initiierte Wasserstoff-Strategie fortgeführt werden. Dafür ist es auch wichtig, energieintensive Betriebe wie die VOEST und andere im Land zu halten.“

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