FPÖ-Chef will Netz an Wasserstofftankstellen errichten und methanisierten Wasserstoff für Raumwärme auch in das Gasnetz einspeisen

Wien (OTS) FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer fordert heute angesichts des erfreulichen Windstromrekords einen weiteren Ausbau der Windstrom-Erzeugung in Österreich, wobei selbstverständlich auf die Raumplanung Rücksicht genommen werden müsse. Nicht überall mache es Sinn, eine Windkraftanlage zu errichten. Es gäbe aber viele Regionen in Österreich, wo die Errichtung und der Ausbau mehr als Sinn machen. Norbert Hofer: „Laut Daten der IG Windkraft erzeugten die österreichischen Windräder am vergangenen Donnerstag mit 50,5 Prozent über die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs in unserem Land. Es ist aber natürlich eine volatile Erzeugungsform und daher ist besonders bei diesem Primärenergieträger die Frage der Speicherung der Energie von zentraler Bedeutung.“

Hofer verweist darauf, dass man Überschüsse aus den Windkraft-Spitzen mittels Elektrolyse in die Wasserstofferzeugung einbringen könne. Dies berge die Chance, mit dem CO2-Aufkommen aus der Stahlerzeugung in die Methanisierung zu gehen und damit sowohl Verbrennungsmotoren umweltfreundlich zu betreiben als auch die bestehende Gasnetzinfrastruktur zu nutzen und das umweltfreundlich gewonnene Gas in das Netz für die Raumwärmeerzeugung einzuspeisen.

Durch Windkraft erzeugter Wasserstoff (Power to Gas) könne im Rahmen der Methanisierung mit Kohlendioxid zu synthetischem Erdgas umgewandelt werden. Damit werde CO2 einem klimaneutralen Kreislauf zugeführt.

Weiters macht der FPÖ-Chef darauf aufmerksam, dass durch die Hochtemperaturelektrolyse der Wirkungsgrad bei der Erzeugung von Wasserstoff um rund 30 Prozent gesteigert werde. „Österreich soll in Zukunft nicht nur ein Land der Wasserkraft sein, sondern auch ein Land des Wasserstoffs. Das Netz an Wasserstofftankstellen muss gleichzeitig mutig ausgebaut werden. Dazu rege ich eine Kooperation mit der ASFINAG an. Es ist wichtig, zuerst das hochrangige Straßennetz so zu versorgen, damit längere Strecken problemlos möglich sind. Wasserstofffahrzeuge haben derzeit Reichweiten von 400 bis 500 km. Die Betankung dauert gleich lange, wie bei einem mit Diesel oder Benzin betriebenen Fahrzeug und bringt dadurch viele Vorteile“, so Hofer.

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