„Lockdown Reloaded“ kann keine Lösung sein – neue Mutationen sind zu erwarten

Wien (OTS) Noch drei Tage, dann startet in der Ost-Region ein knapp einwöchiger Lockdown – und am vergangenen Wochenende haben die Menschen deshalb das gemacht, was zu erwarten war: Sie haben eingekauft und das schöne Wetter im Freien genossen. Manche Orte wurden regelrecht gestürmt. „Die Bilder vom Wochenende haben gezeigt, dass die Corona-Strategie der Bundesregierung Menschenansammlungen nicht verhindert, sondern diese sogar begünstigt. Wer einen harten Lockdown mit langer Vorlaufzeit ankündigt, darf sich über solche Reaktionen nicht wundern“, ist FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer überzeugt.

Den – dank des Umfallers der Burgenland-SPÖ im Bundesrat – ab dem 7. April in Kraft tretenden Zutrittstest für den Handel sieht Hofer als Trojanisches Pferd: „Amazon & Co werden sich herzlich bedanken, unsere Handelsbetriebe haben das Nachsehen. Die bekannten Maßnahmen wie FFP2-Maske, Abstand einhalten, maximale Kundenanzahl je nach Geschäftsgröße und Desinfektionsmittel-Spender an den Geschäftseingängen haben sich bewährt. Daher soll der Non-Food-Bereich gleich behandelt werden wie Lebensmittelhandel. Denn sonst werden wie in der Vergangenheit vor allem die großen Ketten profitieren, die neben Lebensmitteln auch Non-Food-Ware anbieten.“

Die langfristige Strategie gegen das Virus könne nur sein, dass alle evidenzbasierten Maßnahmen umgesetzt werden, die zur Bekämpfung des Virus wirksam sind und praxisnahe umgesetzt werden können. Lockdowns fallen nicht darunter, wie die Vergangenheit gezeigt habe, ist Norbert Hofer überzeugt: „Sie werden von den Menschen nicht mehr mitgetragen. Die Schanigärten sind voll, die Gastronomie gleichzeitig geschlossen. Das ist das Bild der letzten Tage.“

Damit der Schulbetrieb auch in Zukunft aufrecht erhalten werden kann, fordert der FPÖ-Obmann die sofortige Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für die Klassenzimmer. Um die Corona-Maßnahmen wirksam zu gestalten, müsse auch die Verhaltensforschung in den Kreis der Experten der Regierung aufgenommen werden. „Nach dem Debakel rund um die Impfstoff-Beschaffung muss nun sichergestellt werden, dass jene rasch geimpft werden, die das auch wollen. Darüber hinaus sollte eine Erhebung des Antikörperstatus stattfinden, denn das ist eine notwendige Grundlage zur Entscheidungsfindung bei politischen Maßnahmen. Bei der Beschaffung von Impfstoffen darf sich Österreich in Zukunft nicht auf die Europäische Union verlassen. Die Gründung einer Stiftung mit Dänemark und Israel für Forschung und Entwicklung ist langfristig gut, ersetzt aber nicht die Bestellung von Impfstoffen, die kurzfristig gebraucht werden“, betont Norbert Hofer.

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