Wien (OTS) Gestern wurde bekannt gegeben, dass der dritte Reaktorblock im Atomkraftwerk Mochovce in Betrieb gehen darf. „Der dritte Reaktorblock ist nur rund 100 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt und hat bereits in der Vergangenheit aufgrund schwerer Baumängel für Schlagzeilen gesorgt. Die diesbezügliche Erteilung einer Betriebserlaubnis ist aus meiner Sicht daher absolut unverantwortlich,“ so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Alois Kainz.

„Laut Berichten will Umweltministerin Gewessler den Bescheid nun genau prüfen, hier wird sie vermutlich genauso einknicken wie beim EURATOM-Vertrag. Über 100.000 Menschen haben in einem Volksbegehren den Ausstieg Österreichs aus EURATOM gefordert, der türkis-grünen Regierung ist das aber anscheinend egal, denn anstatt auszusteigen fordert sie mehr Gutachten und Überarbeitungen. Aus Sicht der Freiheitlichen Partei muss Österreich unverzüglich aus diesem Atomfördervertrag aussteigen. Wir finanzieren diesen Vertrag mit 40 Millionen Euro pro Jahr, dieses Geld könnten wir genauso in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren! Es braucht daher dringend ein klares NEIN zur Atomenergie seitens unserer Bundesregierung, sowohl im Sinne eines Ausstieges aus dem EURATOM Vertrag sowie auch eine klare Ablehnung gegen die Inbetriebnahme des dritten Reaktorblocks des Atomkraftwerks Mochovce. Nur damit können wir die österreichische Bevölkerung bestmöglich vor nuklearen Gefahren schützen,“ so Kainz.

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