Wenn der grüne Impffetisch größer ist als die Impfbereitschaft der Bevölkerung

Wien (OTS) „Nun ist es so weit, die Rechnung für Millionen Impfstoffe kommt nicht nur von der Pharmaindustrie, sondern auch mit dem Ablaufdatum. Eine Anfragebeantwortung des grünen Gesundheitsministers auf eine durch mich gestellte parlamentarische Anfrage hat am Beispiel ‚Novavax‘ ergeben, dass von 2,6 Millionen bestellten Dosen gerade einmal 9355(!) verimpft wurden. Das bedeutet aber auch, dass per 23. September 2022 bei mehr als 2,5 Millionen Dosen das Ablaufdatum erreicht wurde und die Ware zur Vernichtung ansteht“, erklärte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.

„Um das Gesamtausmaß dieser Steuergeldvernichtung darzustellen, sei hier angeführt, dass bisher etwa 28,6 Millionen Dosen an Covid-19-Impfstoffen nach Österreich geliefert wurden. Für das heurige Jahr sollen trotz Wiederabschaffung der Impfpflicht weitere 39,8 Millionen Corona-Impfdosen und für 2023 noch einmal neun Millionen Impfdosen angeschafft und geliefert werden. Aber nicht nur die bisherige Gesamtabnahmeverpflichtung von mehr als 77 Millionen Dosen an Covid-19-Impfstoffen, sondern auch das mehr als großzügige Verschenken von Impfdosen an Drittstaaten sorgt bei Budget- und Finanzexperten für Kopfschütteln und begründeten Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieser Corona-Entwicklungshilfe auf Kosten der österreichischen Steuerzahler.“

„Von diesen nach Österreich gelieferten 28,6 Millionen Impf-Dosen wurden knapp acht Millionen Stück an Drittstatten verschenkt. Das entspricht einem Anteil von rund 28 Prozent der Gesamtliefermenge. Verschenkt wurden Impfstoffdosen der Lieferkontingente Astra-Zeneca, Jannsen, Moderna und Pfizer-Kinderimpfstoff. Durch die Republik Österreich angekaufte Astra-Zeneca-Impfstoffe gingen unter anderem an den Iran (1.630.000 Dosen), Bangladesch (1.251.000 Dosen), Bosnien und Herzegowina (500.000 Dosen), Ghana (345.000 Dosen) und die Ukraine (250.000 Dosen). Aus dem Lieferkontingent Jannsen wurden an Burkina Faso (396.000 Dosen), an Afghanistan (331.200 Dosen) und an die Philippinen (266.400 Dosen) geliefert. Unter dem Titel ‚Covax-Fazilität‘ wurden aus den Lieferkontingenten Jannsen und Moderna insgesamt weitere 2.350.000 Impfdosen an Drittstaaten durch Österreich verschenkt“, erklärte der FPÖ-Gesundheitssprecher.

Das zeige auf, dass nicht nur der grüne Impffetisch größer sei als die Impfbereitschaft der Bevölkerung, sondern auch wie sorglos und verschwenderisch mit unserem hart verdienten Steuergeld umgegangen werde. „Dass Österreich die höchste Inflationsrate seit den 70er Jahren vorweist und überall in der Bevölkerung Not herrscht, braucht angesichts dieser Zahlen nicht mehr zu verwundern. ÖVP und Grüne rauben den Bürgern nicht nur mit Umgehungskonstrukten wie der COFAG das Geld aus der Tasche, sondern auch mit einer maßlosen Beschaffungspolitik siehe Corona. Ich denke, wir werden noch auf vielen Ebenen mit Nehammer, Kogler und Co. unsere Wunder erleben“, so Kaniak.

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