Wien (OTS) Eine aktuelle Erhebung der US-Handelskammer in Österreich (American Chamber of Commerce) und des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers attestiert dem österreichischen Wirtschaftsstandort eine sinkende Attraktivität für rund 100 Firmen aus den USA. „Als Mitglied der EU-Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten sehe ich diese Entwicklungen natürlich mit Besorgnis“, so die freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Barbara Kappel.

„Momentan glauben lediglich acht Prozent der US-Firmen, die an den Umfragen teilgenommenen haben, dass sich die Standortqualität in Österreich verbessert habe, 35 Prozent sehen hingegen Verschlechterungen. In allen Problemfeldern hat sich Österreich damit im letzten Halbjahr weiter verschlechtert, wodurch die Standortpolitik noch negativer als bei der letzten Untersuchung zu bewerten ist. Die größten Problemstellen bleiben der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, etwa aus dem IT-Bereich, wo mittlerweile Arbeitskräfte aus Osteuropa angeworben werden, und die hohen Lohnnebenkosten und Steuern“, so Kappel.

„Eine niedrigere Abgabenquote kombiniert mit einer Steuerentlastung für Betriebe ist dringend notwendig, ebenso wie eine Entbürokratisierung und die Förderung der Digitalisierung von Unternehmen. Immerhin möchten 27 Prozent der US-Unternehmen in den nächsten sechs Monaten mehr Mitarbeiter beschäftigen, 19 Prozent wollen im nächsten Jahr zudem ihre Investitionen erhöhen. Damit dieser Wert aber im Sinne einer Reduktion der Arbeitslosigkeit steigt, müssen echte Anreize und Entlastungen geschaffen werden“, so Kappel.

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