Ehemaliger Innenminister warnt vor neuer Migrationswelle wie 2015

Wien (OTS) Eine Verlängerung der im November auslaufenden Grenzkontrollen an der slowenischen und ungarischen Grenze forderte heute der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte angekündigt, die Grenzkontrollen zu Österreich über November hinaus verlängern zu wollen und dies damit begründet, dass der Grenzschutz an den EU-Außengrenzen noch nicht ausreichend sei.

„Auch wenn wir in der von der ÖVP gesprengten Koalition im Kampf gegen die illegale Migration viel weitergebracht haben, ist die Zahl illegaler Migranten nach wie vor nicht zu unterschätzen“, betonte Kickl. Und bei einer fortgesetzten instabilen Lage in der Türkei, aber auch in einzelnen nordafrikanischen Staaten, könnten sich bald wieder hunderttausende Migranten auf den Weg machen und eine neue Migrationswelle wie 2015 ihren Anfang nehmen, warnte der ehemalige Innenminister.

Deshalb müsse man wachsam sein und in Österreich alle Vorkehrungen treffen, um unsere Grenzen schützen zu können. Es wäre grob fahrlässig, einfach abzuwarten und die Hände in den Schoß zu legen, betonte Kickl. „Oder wollen die ÖVP und der von ihr gesteuerte Innenminister die ganzen Nordafrikaner als Lehrlinge bei uns aufnehmen?“

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