Mückstein ist Impf- und Lockdown-Dogmatiker

Wien (OTS) FPÖ-Klubobmann NAbg. Herbert Kickl wies zu Beginn seiner heutigen Rede im Nationalrat darauf hin, dass die schwarz-grüne Regierung schon den einen oder anderen Ausfall in ihren Reihen gehabt habe. Gleich zu Beginn der Regierung sei das kulturpolitische Flaggschiff der Grünen, Ulrike Lunacek, sang- und klanglos untergegangen, habe ihr Scheitern aber immerhin offen zugegeben. Christine Aschbacher wiederum, die als Arbeitsministerin mitverantwortlich gewesen sei, dass hunderttausende Menschen ihren Job verloren hätten, sei in peinlicher Art und Weise über ihre Gier nach akademischen Titeln gestolpert.

Jetzt habe Rudolf Anschober das Handtuch geworfen und Platz für einen Salonkommunisten gemacht. Seiner Aufgabe sei er von Anfang an nicht gewachsen gewesen. Sachliche Gründe für seinen Rücktritt hätte es viele gegeben, betonte Kickl. In einem Jahr sei es ihm und der Regierung z.B. nicht gelungen, auch nur ein einziges zusätzliches Intensivbett zu schaffen.

Bei seiner Abschiedsrede habe Anschober allerdings dem Bundeskanzler die moralische Höchststrafe auferlegt und kein einziges Wort des Dankes für ihn gefunden. Er sei angesichts der Brutalität und Heimtücke des Koalitionspartners und von Sebastian Kurz im Besonderen entnervt gewesen, meinte Kickl. Die heutigen Dankesworte von Kurz seien eine Sternstunde der Heuchelei gewesen. Anschober habe alles falsch gemacht, das gelte aber auch für den Bundeskanzler. Der sitze aber immer noch da und rede etwas von einem Comeback-Plan, während er mit der Corona-Abrissbirne im Land unterwegs sei.

Der neue Gesundheitsminister Mückstein habe sein Haupt schon unter das Joch der türkisen Corona-Diktatur gebeugt. Das einzig unkonventionelle an ihm sei bisher sein Schuhwerk gewesen. „Wir hätten einen Statesman gebraucht und einen Dressman bekommen“, so Kickl. Mückstein zähle zu den Spaltern der Gesellschaft, die die Menschen in Gehorsame und Ungehorsame einteilen würden. Er sei ein Dogmatiker des Lockdowns und des Impfens.

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